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Während Rot und Weiss sich lange Zeit an der Spitze hielten, steht nun der Rosé-Wein wieder im Rampenlicht.

Rosé war der erste Wein der Welt. Und genau diese Position erobert er sich gerade wieder zurück. Die Rosé-Revolution ist in vollem Gange. Während die letzten Jahrhunderte Rot und Weiss das Spotlight suchten, ist die Wein-Zukunft rosig. Ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben. Eine Frage von Qualität und Stil. Ein Statement fürs gute Leben. Eine Vision von Ästhetik und Inhalt. Kein Wunder, dass Prominente wie Kylie Minogue für Rosé-Weine Pate stehen. Aber noch viel spannender sind all die wunderbaren Weingüter, die weltweit die Rosé-Revolution vorantreiben. Wie das höchst erfolgreich funktioniert, zeigt Sascha Lichine mit seinen Caves D´Esclans. Sein Gut in der Provence sorgt mit High Tech-Equipment und vor allem viel Können und Passion für Weine von Weltklasse. Mit klingenden Namen wie «The Pale», «The Beach» oder «Rock Angel» trifft er den Zeitgeist und den Geschmack der Zukunft.

Neue Blumenau 02

Neue Blumenau

Mehrfach prämierte Küche und geschmackvolle Regionalität am Bodensee.

Bernadette «Lisi» Lisibach gehört laut Gault Millau in der Ostschweiz zu den Besten ihrer Zunft. Kein Wunder, denn die gebürtige Luzernerin sorgt dafür, dass von Dienstag bis Samstag in der Neuen Blumenau Grossartiges auf den Tisch kommt. Das kann als Teil des «Blumenau Menüs» zum Beispiel eine Roulade vom Zander aus dem Lago Maggiore mit Fenchel, Zitronengras, Ingwer und Wermuth-Gelee sein. Ebenso geboten werden sautierte Spiesse vom Ostschweizer Poulet mit Salat von verschiedenen Bohnen. Anhand dieser Speisen merkt man bereits, dass Regionalität in der Neuen Blumenau eine wichtige Rolle spielt. Viele Zutaten kommen aus der Region, manchmal sogar aus dem eigenen Garten. Bei den herrlichen Menüs kann die Anzahl der Gänge frei gewählt werden, selbstverständlich wird optional eine jeweils dazu passende Weinbegleitung angeboten. Im gut sortierten Weinkeller lagern über 400 Spitzenweine, die darauf warten, verkostet zu werden. Ein Restaurantbesuch kann in diesem Fall herrlich mit einem Ausflug an den nahe gelegenen Bodensee verbunden werden, der von der Neuen Blumenau aus in nur wenigen Autominuten zu erreichen ist.

neueblumenau​.ch

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Belcanto 02

Guide Michelin 2023: portugiesische Köstlichkeiten

Wo der Guide Michelin besonders strahlt. Von coolen Restaurants und überraschenden Newcomern.

Sterne gibt es, die denken gar nicht daran zu verglühen. Mehr noch: Von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt leuchten sie stärker, vergrössern ihren Radius und werden mehr. Ein astronomisches Science-Fiction-Märchen? Ganz im Gegenteil: Eine denkbar irdische Geniesser-Geschichte, eine wundersam reale Erfolgsstory. Willkommen im Kosmos des Guide Michelin, der jedes Jahr an aussergewöhnliche Restaurants seine legendären eins-zwei-drei Sterne vergibt und sich dabei immer wieder ein Stück weit auch selbst neu erfindet. Vor drei Jahren ist der «Green Star» hinzugekommen, eine Auszeichnung für nachhaltige Küche. Sogar ein ganz besonderes Prädikat für formidable Serviceleistungen gibt es inzwischen. Dabei hatte es 1926 mit lediglich einem Stern begonnen, und getestet wurden vorerst nur die besten Restaurants in der französischen Provinz. Bald darauf aber wurde es präziser, bis zu drei Sterne wurden vergeben, und diese begannen dann selbstverständlich auch über Paris zu blinken. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die jährlich vergebene Auszeichnung zu DEM Gütesiegel für Gourmet-Restaurants. Doch längst ist das Sterne-Leuchten nicht mehr allein auf Europa beschränkt; Jahr für Jahr sind die Tester – alles Profis aus der Branche – weltweit unterwegs. In völliger Unabhängigkeit legt allein ein Tester 30000 Kilometer im Jahr zurück und isst in 250 Restaurants. Von Bistros über Gasthäuser bis zu Gourmet-Tempeln ist alles dabei. Um dann in einer Sternekonferenz im Kollektiv die Entscheidung zu treffen. Besonders fündig werden die Tester aktuell in der Schweiz, in Lissabon und in Thailand. 

Im dritten Teil unserer Reihe zum aktuellen Guide Michelin 2023 besuchen wir zwei Sterne-Restaurants in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Unsere Tipps aus der Schweiz können Sie hier und hier nachlesen!

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21. März 2022 Caminada 01

Ein Mann für alle Fälle

Andreas Caminada hat der alpinen Küche ein neues Gesicht verliehen und Fürstenau zum Genuss-Hotspot gemacht.

«Das Essen soll eine Sinnesreise sein, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und vor allem einfach glücklich macht.» Das ist Andreas Caminadas Überzeugung und sie findet Ausdruck in allem, was er im Laufe seiner Karriere geschaffen hat. Obwohl er sich am Beginn seiner Laufbahn zunächst eher an die französische Haute Cuisine hielt, die er bei Beat Bolliger, Claus-Peter Lumpp und Hans-Peter Hussong erlernt hatte, orientiert sich der 1977 in Ilanz geborene Koch heute an den typischen Aromen seiner Heimat Graubünden. Dabei setzt Caminada auf die Zusammenarbeit mit herausragenden Partnern aus der Region – vom Fischer bis zum Gemüsebauern. Seit einigen Jahren ist Fürstenau sein Stammplatz. Neben dem Restaurant und Hotel Schloss Schauenstein, das mit drei Michelin-Sternen und 19 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet ist, drückt Andreas Caminada der Gemeinde mit zwei weiteren Lokalen und einer kleinen Kaffeerösterei seinen Stempel auf. 

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