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Das Museum Luzern widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung sagenhaften Erzählungen aus der Zentralschweiz.

Sagen verkünden von aussergewöhnlichen, übernatürlichen oder wunderbaren Ereignissen. Sie erzählen von Geistern, Hexen und dem Teufel höchstpersönlich oder handeln von historischen Vorkommnissen und Figuren. Im Gegensatz zu Märchen sind sie nicht frei erfunden, sondern über Generationen weitergegeben und besitzen einen wahren Kern. So wundert es nicht, dass sie faszinieren, erschaudern lassen und oftmals auch erzieherische, gesellschaftskritische sowie moralisierende Funktionen ausüben. Sagen sind überall auf der ganzen Welt zu Hause. Besonders sagenreich ist allerdings die Zentralschweiz. Vom Luzerner Drachenstein und «Tells Armbrust» über Handschriften aus dem 17. und 18. Jh. bis hin zu magischen Schutzobjekten wartet die stimmungsvoll inszenierte Ausstellung «Sagenhafter Alpenraum» im Museum Luzern mit originalen Objekten und Filmausschnitten zu 77 Sagen aus allen Sprachregionen der Schweiz auf. Im Vordergrund stehen Entstehung und Weiterverbreitung, aber auch Funktion und Wirkung von Sagen. Wer weitere Sagen kennt oder selbst eine erfindet, kann damit ausserdem auch selbst Teil der Ausstellung werden. Die Sage kann spontan im Schattenspiel im Historischen Museum aufgeführt oder im Natur-Museum an einer Audiostation aufgenommen werden.

historischesmuseum​.lu​.ch

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01. Dezember 2020 Zenk Aufmacher neu

Gemeinsame Klasse

Bei dieser Geschichte werden wir alle gescheiter: Innovationsforscher Dr. Lukas Zenk über das Kollektiv als Wissensturbo, Legosteine als Problemlöser und Improvisation als Erfolgsgarantie.

Der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen. Von Geburt an brauchen wir den Kontakt zu anderen Menschen und schätzen diesen – auch über die frühkindliche Phase hinaus. Je nach Stimmungslage und Art der Gesellschaft mal mehr, mal weniger. Gerade in Zeiten komplexer Aufgaben und gesellschaftlicher Herausforderungen ist das Kollektiv jedoch besonders gefragt, wie auch die Wissenschaft aktuell beweist: Mit der Erkenntnis, dass Menschen einsam oft weniger intelligent sind als gemeinsam, liefert sie einen unschlagbaren Anreiz, sich mit Menschen auszutauschen. «Collective Mind» nennt sich das Phänomen, nach dem die Problemlösungskompetenz von Gruppen nicht vom IQ der einzelnen Mitglieder abhängt, sondern davon, wie gut sie miteinander agieren. Diesem Thema widmet sich aktuell Dr. Lukas Zenk mit einem dreijährigen Forschungsprojekt am Department für Wissens­ und Kommunikationsmanagement an der Donau­Universität Krems. Hunderte Teilnehmer absolvieren dafür Experimente, die zeigen sollen, wie die kollektive Wissensvermehrung funktioniert. Eine bedeutende Errungenschaft, die für Unternehmen ebenso wie für Familien oder Gruppen jeder Art von enormer Bedeutung ist. Ist für den IQ gemeinsam immer besser als einsam? Welche Rolle spielen dabei Legosteine und Improvisation? Das Moments Magazin traf den Professor für Innovations­ und Netzwerkforschung in den kreativen Räumlichkeiten der Vollpension im MUK in Wien, um diese und weitere spannende Fragen zu klären.

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09. April 2024 Biennale 3

60 Jahre Biennale Venedig

Spiegel der Zeit und Trendsetterin der Kunstwelt: Die Biennale von Venedig.

Es war im Jahr 2001, als Papst Johannes Paul II. auf der Biennale von Venedig die ­Gemüter erregte – oder besser gesagt eine ­lebensgrosse, täuschend echt modellierte Skulptur des damals amtierenden Papstes. Johannes Paul II. krümmte sich am Boden, niedergeschmettert von ­einem Meteoriten. In der Decke über ihm gähnte ein Loch, Glasscherben lagen um ihn verstreut. Kein Werk der 49. Internationalen Kunstausausstellung wurde annähernd so oft abgebildet wie das Kunstwerk des Italieners Maurizio Cattelan, kein ande­res erregte die Gemüter auf ähnliche Weise. Ohne dieses hyperrealistische Werk in einer ehemaligen Lagerhalle des Arsenale, des alten Kriegshafens von Venedig, hätte die alle zwei Jahre stattfindende Kunstausstellung wohl kaum 350000 Besucher angezogen. Gute zehn Jahre vorher waren es nicht einmal ein Viertel so viele. 

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02. Januar 2023 Vikings

In einem Land vor unserer Zeit

Von Barbaren, Wikingern, Kaiserinnen und Kurtisanen – wir präsentieren einige der spannendsten historischen Serien- und Film-Neuheiten.

Netflix

Am 6. Januar startet mit «Der denkwürdige Fall des Mr. Poe» eine Adaption des gleichnamigen Kriminalromans mit Christian Bale in der Hauptrolle. Die Tragikomödie «Lady Chatterleys Liebhaber», in der eine Frau mit den Sitten und Traditionen ihrer Zeit bricht, startete bereits am 2. Dezember. «The Crown» – die historische Serie über das britische Königshaus – hat sich einen festen Platz im Herzen des Netflix-Publikums ergattert. Seit Ende November letzten Jahres läuft die neue Staffel im Streaming Portal. In «1899» gerät ein Auswandererschiff auf dem Weg nach New York durch rätselhafte Ereignisse vom Kurs ab. Staffel eins der Serie ist ebenfalls bereits seit November letzten Jahres auf Netflix zu sehen. Seit Ende Oktober 2022 kreuzen Germanen und Römer wieder die Klingen in Staffel zwei von «Barbaren». Bereits Ende September 2022 erschien ausserdem eine neue Erzählung der tragischen Geschichte um Königin Elisabeth. Die deutsche Serienproduktion «The Empress» soll 2023/24 weitergeführt werden. Vikings Fans aufgepasst! Staffel zwei von «Vikings Valhalla» – dem Nachfolger des beliebten nordischen Dramas «Vikings» – wird am 12. Januar 2023 auf Netflix online sein. Eine dritte Staffel steht ebenfalls bereits fest. 

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