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Spitzen-Cocktails mit Pfiff und Aroma in Genf.

Im Stadtteil Eaux-Vives, unweit vom Genfer See gelegen, befindet sich die kleine aber feine Cocktailbar «Little Barrel». Hier lebt man die Liebe zu alkoholischen Mischgetränken. Ob geschüttelt, gerührt, mit oder ohne Eis, der Fantasie bei der Zusammenstellung unterschiedlichster Drinks werden keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl scheint ebenso grenzenlos zu sein, insbesondere im Hinblick auf Rum: Über 100 Sorten stehen bereit, um degustiert zu werden. Quentin Beurgaud und sein Team verwöhnen ihre Gäste von Dienstag bis Samstag sowohl mit Klassikern als auch kreativen Eigenkompositionen wie dem winterlichen Toddy’s, bestehend aus Rum, heissem Wasser, Honig, einer geheimen Gewürzmischung sowie Limettensirup. Individuelle Getränkewünsche werden gerne entgegengenommen!

littlebarrel​.ch

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27.November.2023 Baan Tepa 01

Guide Michelin 2023: Thailand tischt auf

Wo der Guide Michelin besonders strahlt. Von coolen Restaurants und überraschenden Newcomern.

Sterne gibt es, die denken gar nicht daran, zu verglühen. Mehr noch: Von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt leuchten sie stärker, vergrössern ihren Radius und werden mehr. Ein astronomisches Science-Fiction-Märchen? Ganz im Gegenteil: eine denkbar irdische Geniesser-Geschichte, eine wundersam reale Erfolgsstory. Willkommen im Kosmos des Guide Michelin, der jedes Jahr an aussergewöhnliche Restaurants seine legendären eins-zwei-drei Sterne vergibt und sich dabei immer wieder ein Stück weit auch selbst neu erfindet. Vor drei Jahren ist der «Green Star» hinzugekommen, eine Auszeichnung für nachhaltige Küche. Sogar ein ganz besonderes Prädikat für formidable Serviceleistungen gibt es inzwischen. Dabei hatte es 1926 mit lediglich einem Stern begonnen, und getestet wurden vorerst nur die besten Restaurants in der französischen Provinz. Bald darauf aber wurde es präziser, bis zu drei Sterne wurden vergeben, und diese begannen dann selbstverständlich auch über Paris zu blinken. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde die jährlich vergebene Auszeichnung zu DEM Gütesiegel für Gourmet-Restaurants. Doch längst ist das Sterne-Leuchten nicht mehr allein auf Europa beschränkt; Jahr für Jahr sind die Tester – alles Profis aus der Branche – weltweit unterwegs. In völliger Unabhängigkeit legt allein ein Tester 30000 Kilometer im Jahr zurück und isst in 250 Restaurants. Von Bistros über Gasthäuser bis zu Gourmet-Tempeln ist alles dabei. Um dann in einer Sternekonferenz im Kollektiv die Entscheidung zu treffen. Besonders fündig werden die Tester aktuell in der Schweiz, in Lissabon und in Thailand.

Im letzten Teil unserer Reihe zum aktuellen Guide Michelin 2023 besuchen wir drei Sterne-Restaurants und Award-Gewinner im fernen Thailand. Unsere Tipps aus der Schweiz können Sie hier und hier nachlesen und zwei Highlights aus Lissabon finden Sie hier!

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01.Dezember.2020 Les Wagons Aufmacher neu

Restaurant Les Wagons

Auf den Uetliberg, den Hausberg der Stadt Zürich, bahnte sich vor rund 100 Jahren die erste elektrische Uetlibergbahn ihren Weg, bestehend aus einem Trieb‑, Personen- und Gepäckwagen. Als die Frequenz auf den Uetliberg erhöht wurde, hatte das Trio auf Schienen bald ausgedient. Nach ihren Abschiedsfahrten traten Trieb- und Personenwagen einen befristeten Ruhestand an. Den Gepäckwagen hingegen nutzte ein ehemaliger Mitarbeiter der Bahnstrecke als privates Gartenhäuschen. Für die besonderen gastronomischen Pläne von Anja Holenstein und Florian Moser-Dubs haben die drei Wagen 2014 wieder zusammengefunden. Sie kamen nach Winterthur, wurden umgebaut und im November 2015 als Restaurant «Les Wagons» eröffnet. Dank viel Liebe zum Detail erwecken die ehemaligen Bergbahn-Waggons die Atmosphäre der 1920er-Jahre zu neuem Leben. Im «Les Wagons», das bis zu 30 Personen Platz bietet, wird saisonal gekocht mit Lebensmitteln von kleinen Produzenten innovativer und nachhaltiger Produkte. Es gibt jeden Tag ein anderes Mittagsmenü, kleine Snacks, eine feine Weinkarte und am Donnerstagabend ein 4‑Gang-Menü zu einem bestimmten Thema. Auf der regelmässig wechselnden Speisekarte finden sich Altbewährtes ebenso wie Neuinterpretationen. So trifft hier nicht nur architektonisch Tradition auf Moderne.

leswagons​.ch

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22.Februar.2021 Geranium 03 c Claes Bech Poulsen

Auf Seeteufel komm raus

Es war einmal ein kleiner Junge namens Rasmus, der lebte im Königreich Dänemark. Am liebsten ging er am Meeresstrand spazieren, um dort nach Krebsen Ausschau zu halten. Aber auch die Flüsse und Wälder hinter der Stadt hatten es ihm angetan, denn dort konnte er Pilze sammeln und Aale fischen. Und als er eines Tages in Ermangelung anderer Zutaten einen seiner selbst gefangenen Aale mit Wacholderbeeren räucherte und das Ergebnis unerwartet köstlich war, ahnte der Junge, dass aus ihm vielleicht einmal einer der berühmtesten Köche nicht nur seines Heimatlandes, sondern ganz Skandinaviens werden würde. Diese Geschichte aber ist kein Märchen und schon gar keines von Hans Christian Andersen, denn sie endet gut und setzt sich bis in unsere Tage fort. 

Der mittlerweile 44-jährige Rasmus Kofoed ist Chef des 2010 eröffneten Gourmetrestaurants «Geranium», das sich nicht nur auf der San-Pellegrino-Liste der «World’s 50 Best Restaurants» befindet, sondern – bislang einzigartig in Skandinavien – bereits mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Der Name des Restaurants ist dabei eine Hommage an das früh erlernte und bis heute lustvoll fortgeführte Streifen entlang Dänemarks Küsten – es war die aus der Familie der Storchschnabelgewächse stammende Geranie, «sinnlich und grün», die Kofoed inspirierte und die er als köstliche Zugabe zu seinen sorgsam komponierten Fisch- und Fleischgerichten nutzt. Überraschend ist auch der Ort seiner Haute Cuisine, die bei aller Finesse gleichwohl keine Scheu vor dem Unkonventionellen hat: Das Geranium befindet sich im achten Stock eines futuristischen Glasbetongebäudes und überdies in unmittelbarer Nähe zum «Parken», Dänemarks architektonisch avanciertem Nationalstadion. Darauf angesprochen, lässt Maître Kofoed, der in seiner markanten Physiognomie ein bisschen seinem Landsmann, dem Starschaupieler Mads Mikkelsen, ähnelt, ein sympathisch unprätentiöses Lachen hören und verweist auf eine weitere Sehenswürdigkeit hier in Kopenhagens noblem Stadtteil Østerbro, der nicht nur für Edelboutiquen, sondern auch für seine pittoresk bunten Häuschen berühmt ist. Denn unweit des Geranium sitzt auf der «Langelinie» genannten Uferpromenade keine Geringere als Hans Christian Andersens legendäre kleine Meerjungfrau. Sitzt da in Bronze gegossen, melancholisch über ihr Schicksal nachsinnend, während wir hingegen frohgemut Platz nehmen an einem der Geranium-Tische zwischen Birkenstämmen als dezenten Raumteilern. 

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