teilen via

Nola Kin, das Soloprojekt der Zürcher Singer-Songwriterin Carla Fellinger, nimmt weiter Fahrt auf.

Auf ihrer vier Titel umfassenden Debüt-EP «Fallstreak», die Anfang 2022 erschien, stellt die Songwriterin ihre warme Stimme und ihre Songwriting-Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Nach einer dreijährigen Pause von Auftritten im ganzen Land, einer herausfordernden Phase des Nachdenkens und Trauerns, sowohl persönlich als auch kreativ, entdeckte sie ihre Liebe und Verbindung zur Musik erneut. Zwischen Melancholie und Hoffnung zeigt sie ihre Verletzlichkeit in Folk-Pop-Produktionen, in denen sie organische und elektronische Klänge, natürliche und urbane Elemente vermischt. Die Musikerin selbst beschreibt ihre Werke als positiv gestimmt, als eine Art Aussöhnung mit sich selbst und inneren Konflikten. Fans dürfen sich dieses Jahr sowohl auf einige neue Songs als auch ihre zweite EP freuen. 

orangepeel​-agency​.ch

Win
Robbie Williams Artikel

Robbie Williams ist 50

Anlässlich seines runden Geburtstags verlosen wir eine Vinyl-Edition von Robbie Williams‘…

19.April.2021 Regula 01

Meditation aus Seide

Regula Berger-Haupt geht den Weg des Kumihimo und gibt ihr Wissen gerne weiter.

Mit ruhigen Händen zaubert Regula Berger-Haupt aus zarten Seidenfäden kunstvolle Bänder. Es ist eine sehr meditative Tätigkeit sowohl für den, der sie ausführt als auch für den, der dabei zusieht. Kumihimo ist die japanische Kunst des Gürtelflechtens, eine über 1500 Jahre alte Tradition, die von Mönchen entwickelt und stetig verfeinert wurde. In der Edo-Zeit (1603 – 1868) spielten die geflochtenen Bänder und Schnüre eine grosse Rolle. So symbolisierten die Bänder je nach Flechtmuster und Farbe die Stellung der Person, die sie trug und dienten zur Herstellung von japanischen Ritterrüstungen. In der Meiji-Zeit (1868 – 1912) wurden der Besitz und Einsatz von Schwertern verboten, weshalb viele Schwertadelige ihren Beruf verloren und sich auf die Kumihimo-Herstellung verlagerten.

weiter lesen

08.Dezember.2021 Francisco 01

Zwischen Hofmalerei und Moderne

Francisco de Goya, einer der bedeutendsten Maler der Kunstgeschichte, in der Fondation Beyeler.

Er war nicht nur einer der letzten bedeutenden Hofmaler Europas, sondern auch ein Vorläufer des modernen Künstlers. Francisco de Goya y Lucientes, geboren 1746 in Spanien, war und ist ein Widerspruch in sich. Er malte Porträts der Königsfamilie, die ungewohnt realistisch daherkamen, und sakrale Werke ebenso wie verstörende Hexendarstellungen und gesellschaftskritische Allegorien wie eines seiner berühmtesten Werke, «Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer». Durch eine schwere Erkrankung die Hälfte seines Lebens gehörlos, setzte sich de Goya vor allem in seinen späteren Werken nicht nur mit der künstlerischen Freiheit, sondern auch mit der Unabhängigkeitsbewegung in Spanien und dem Stierkampf auseinander. Seinen Lebensabend verbrachte er nach zunehmender Kritik der Kirche und der konservativen Kräfte im Land, in Bordeaux in Frankreich. 

Speziell seiner letzten Schaffensperiode ist noch bis 23. Januar 2022 eine umfassende Ausstellung in der Fondation Beyeler gewidmet, die in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid rund 70 Gemälde und mehr als 100 meisterhafte Zeichnungen versammelt. 

fondationbeyeler​.ch

weiter lesen

03.Oktober.2022 Kere 2

Inspired by Nature

Pritzker-Preisträger Francis Kéré realisiert seine Vision einer besseren Welt für Mensch und Natur.

«Jeder verdient Qualität. Jeder verdient Luxus und jeder verdient Komfort. Wir sind miteinander verbunden. Und die Sorgen um Klimawandel, Demokratie und Knappheit gehen uns alle an», so bringt Francis Kéré seine Sicht auf Architektur, Design und die Welt auf den Punkt. Der Baukünstler aus Burkina Faso verwandelt mit seiner Architektur Schlagworte wie Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in reale Bauwerke. Seine nutzerfreundlichen Schulen, Krankenstationen und Wohnungen sind nicht nur Kunstwerke für sich, sondern vor allem erlebbare Räume, bei denen stets soziales Engagement und die gekonnte Verwendung regionaler Materialien im Vordergrund stehen. Ein starkes Zeichen dafür, wie man mit Architektur Gesellschaft verändern kann. Ein Zugang, der dieses Jahr mit dem Pritzker-Preis gewürdigt wurde. «Francis Kéré leistet Pionierarbeit im Bereich der Architektur. Nachhaltig für die Erde und ihre Bewohner – in Ländern mit extremer Knappheit. Er ist gleichermassen Architekt und Diener, indem er Leben und Erfahrungen unzähliger Bürger verbessert. In einer Weltregion, die manchmal vergessen wird», kommentierte Tom Pritzker die Entscheidung.

weiter lesen