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Das Kunstmuseum Basel widmet sich dem polarisierenden französischen Künstler Bernard Buffet.

Die Sammlungsräume der Stiftung Im Obersteg im Kunstmuseum Basel bieten die einzigartige Möglichkeit, das Frühwerk des französischen Malers Bernard Buffet neu zu entdecken. Lange Zeit war der «Maler des Existenzialismus» vergessen, doch nun eröffnet die Ausstellung einen faszinierenden Einblick in sein Schaffen. Neben seinen beeindruckenden Gemälden geben Filmaufnahmen, Fotografien und andere Dokumente Einblicke in eine legendäre Künstlerkarriere und die Kultur der Pariser Nachkriegszeit, wodurch die Geschichten rund um den kontroversen Künstler zum Leben erweckt werden.

Buffet setzte sich in seiner Kunst mit den düsteren Aspekten des Lebens auseinander: Tod, Hunger und Ekel waren zentrale Themen in seinen kargen Stillleben und den Porträts abgemagerter, blasser Figuren. Sein Ziel war es, die Tristesse der Pariser Nachkriegszeit mithilfe seines unverwechselbaren figurativen Stils darzustellen. In seinen Zwanzigern wurde er als gefeierter Künstler-Pop-Star bekannt und gehörte neben Brigitte Bardot, Françoise Sagan, Roger Vadim, Yves Saint Laurent und anderen zur High Society Frankreichs. Der Hype um ihn hielt allerdings nicht lange an. Der Künstler, der Elend darstellte und sich selbst vor seinen Schlössern und Anwesen ablichten liess, wurde nicht mehr ernst genommen. Heute betrachten wir seine Werke mit neuen Augen und erkennen in der Mischung aus existenzialistischen Bildthemen und einem stereotypen Malstil eine eigene Qualität, die vor allem von einer schnelllebigen Subkultur, in der Glamour und Pop nebeneinander existierten, geprägt wird.

kunstmuseumbasel​.ch

17. Februar 2023 Artenschutz

Der Umwelt zuliebe

Interessante Fakten zum Tag des Artenschutzes am 3. März.

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Barbara Frey 03

Spielerische Beharrlichkeit

Barbara Frey – Regisseurin, Intendantin und Gewinnerin des Schweizer Grand Prix Darstellende Künste im Porträt.

Das Spektakel ist es, was uns im Theater in den Sessel drückt und uns gefangen hält, aber die Lücken im Spektakel sind es, die es uns ermöglichen, ein Teil des Ganzen zu sein. Genau diese Räume zu schaffen, ist ein Spezialgebiet der gebürtigen Baslerin Barbara Frey, die zuletzt mit dem Schweizer Grand Prix der Darstellenden Künste, dem Hans-Reinhart-Ring, ausgezeichnet wurde. Das bemerkte auch Jury-Mitglied Markus Joss in seiner Begründung: «Ihre Sprache ist die Detailfülle der Figuren in orchestrierten Tableaus. Nie sind das leere Ideengebäude, immer werden ihre Inszenierungen zum Erlebnisraum für die Sinne. Es gibt diese wunderbaren <Lücken>, sie darf ich als Zuschauer besetzen − eben, weil nicht alles auserzählt wird. Ich werde eingeladen zu einer Komplizenschaft, in der Platz ist für meine eigene Fantasie.»

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Bodensee 01

Blütenzauber am Bodensee

Auch 2024 öffnen die Bodenseegärten ihre Türen und laden zur Langen Nacht der Bodenseegärten“ ein.

Von Schlössern und Villen zu Museen und Kräutergärten, von Fackelwanderungen zu den Sounds der Swinging Sixties: Stimmungsvoll beleuchtete Gärten, Musik und feines Essen erwartet Besucherinnen und Besucher bei der diesjährigen Langen Nacht der Bodenseegärten von 6. bis 8. September. Eine bunte Variation von Veranstaltungen und Angeboten verwandelt öffentliche und private Gärten der Bodensee-Region vom frühen Abend bis Mitternacht in einen Ort voller spannender Entdeckungen. Präsentiert werden Geschichten, Gedichte und Erzählungen rund um die Gärten, begleitet von visuellen Bausteinen, kunstvoll gestalteten Skulpturen, verträumten Szenerien und phantastischen Bildern. 

Einen Überblick über alle Veranstaltungen gibt es hier.

bodenseegaerten​.eu

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