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ROM | ITALIEN

Fragt man Römer nach ihren Lieblingsplätzen, dann sind Parks nie weit. Die Villa Borghese ist ein typischer italienischer Garten und voll mit Pinien, kleinen Teichen und Skulpturen. Auf Oasen wie Roseto Comunale, den poetischen Rosengarten vor dem Circus Maximus, wird dann schon seltener verwiesen. Der riesige Parco degli Acquedotti an der Via Lemonia in der Nähe der Alten Appischen Strasse mit einem alten romanischen Aquädukt? Klar ein Fall für Insider. Das trifft auf viele Facetten der ewigen Stadt zu – die sich auch ewig ändert. Bitte sehr: Via Frattini für Boutiquen junger Künstler, Kunstgalerien auf der Via dei Coronari oder San Lorenzo. 

Zaha Hadids Maxxi Museum ist ein ganz anderer Favorit – bis Ende April sind dort u.a. Bob Dylans Gemälde zu sehen. Auch ewig «on the move». Das Viertel um den Hauptbahnhof: Trastevere hat sich – besonders rund um die romantische Piazza Santa Maria – in ein hippes Kreativviertel verwandelt, auch wenn ihm diesen Ruf nun ein weiterer aufstrebender Stadtteil streitig macht: Pigneto. Das einstige Viertel der Eisenbahner hat sich am Rande des historischen Kerns in das neueste Bohème-Quartier verwandelt. Lust auf Estate Romana? Das vielfältige Sommerfest am Tiber dauert von Juli bis Ende August.

maxxi.art | openhouseroma​.org | turismoroma​.it

MUST-SEE

Kolosseum, Trevi-Brunnen, Forum Romanum, Pantheon, Peterskirche und Vatikan, Sixtinische Kapelle, Piazza Navona

HOTEL-TIPP

Vilòn Roma

Mitglied der Small Luxury Hotels of the World, stilvoller mit Blick ins Grüne kann man in Rom nicht residieren.

hotelvilon​.com

MANCHESTER | GROSSBRITANNIEN

Jeder Stadt ihr Wappentier. Weil Manchester die Wiege der Industriellen Revolution ist, handelt es sich hier um die Arbeiterbiene. Und die ist 2023 extrem fleissig. Wer die spannendsten Plätze abklappert, versteht schnell, wie das gemeint ist. Ein neues Castlefield Viaduct folgt dem Vorbild der New Yorker Highline und bietet tolle Blicke auf backsteinrote Original-Schauplätze und stille Wasserkanäle der frühen Industrialisierung, die das zentrale Viertel Castlefield nun in eine Art lauschiges Freilichtmuseum verwandeln. Aber zur Nostalgie gesellt sich in Manchester, der Stadt der ersten Dampfmaschine und des ältesten Computers, stets auch kühne Vision.

Im weitläufigen Museum of Science and Industry (MSI) an der gepflasterten Liverpool Road sorgen Mechaniker mit Ölkännchen zwar dafür, dass die Maschinenmonster tadellos weiterschnaufen. Im Manchester Museum sind «Golden Mummies of Egypt» (18. Februar bis 31. Dezember) zu sehen, und im Frühsommer eröffnet in Manchester der lange erwartete neue Kulturraum «Factory International» von Star-Architekt Rem Kolhaas. Ein ganz anderer Aufreger ist die Wiedereröffnung des Musikclubs «New Century» mit schriller Sixties-«Disco-Decke» – legendär durch Acts von Jimi Hendrix oder den Stones. Wer noch mehr Manchester-Perspektive braucht, steigt am besten ins Öko-Wassertaxi «Waxi» und steuert die hypermoderne Waterfront-Architektur rund um die Salford Quays an. Hier liegen der Kunsttempel The Lowry und Daniel Libeskinds «Imperial War Museum North».

visitmanchester​.com | scienceandindustramuseum​.org​.uk | museum​.manchester​.ac​.uk | newcenturymcr​.com | factoryinternational​.org

MUST-SEE

Castlefield Viaduct, The John Rylands Library, Museum of Science and Industry (MSI), Manchester Art Gallery, National Football Museum, Etihad Stadium Tour, Street Art Tour

HOTEL-TIPP

Motel One Manchester-St. Peter’s Square

Die zentrale Lage des Hotels lädt dazu ein, die City und ihre Sehenswürdigkeiten zu Fuss zu erkunden, z.B. das neugotische Rathaus oder die berühmte Chetham’s Library.

motel​-one​.com

VALLETTAMALTA

Das ist die mittelalterliche Traumkulisse, durch die letzten Kino-Sommer die Dinos der Blockbuster-Trilogie «Jurassic World» stampften. Wobei selbstverständlich Vorsicht geboten ist. Denn seit Ordens-Grossmeister Jean Parisot de la Valette 1566 den Grundstein legte, hat sich Valletta in eine einzige Schatztruhe verwandelt. Die St. John’s Co-Cathedral ist so ein barocker Trendspot, der mit trompe‑l’œil geschmückte Casa Rocca Piccola – Vallettas prächtigster Palazzo – ein anderer. UNESCO-Welterbe ist Valletta schon längst. Am besten schaut man per Dghasja-Wassertaxi auf die imposante Festungsstadt, um dann eine Bandbreite an Palazzi und Kulturperlen näher kennenzulernen. Sie reicht vom National Museum of Archaeology bis hin zu Orten zeitgenössischer Kunst wie Blitz Valletta oder Valletta Contemporary – auch diese in 400 Jahre alten Gebäuden untergebracht.

Das gilt schon gar für den Neuzugang MUZA des Nationalmuseums für bildende Künste in der eindrucksvollen Auberge D’Italie. Weil wir in Valletta sind, atmet auch dieses historische Gebäude aus dem Jahr 1574 Geschichte – einst diente es den italienischen Ordensrittern als Herberge. Auch eine Stadt für Geniesser ist Valletta auf jeder Ebene. Ein neuer Guide Michelin Malta verortet drei der fünf Michelin-Sterne-Restaurants in der 6000-Einwohner-City: Under Grain, Noni und ION – The Harbour heissen sie. LGBT-Favorit ist La Valletta überdies – wobei es erst im September wirklich heiss wird. Dann findet hier erstmals die EuroPride Valletta statt – eines der grössten LGBT-Events weltweit.

visitmalta​.com

MUST-SEE

Grossmeisterpalast, Casa Rocca Piccola, La Sacra Infermeria, Nationaltheater Teatru Manoel

HOTEL-TIPP

Palazzo Consiglia

Das Boutique-Hotel Palazzo Consiglia befindet sich in einem maltesischen Stadtpalais an der zentralen St Ursula Street. 

ikonikacollection​.com/​p​a​l​a​z​z​o​c​o​n​s​iglia

TIFLIS | GEORGIEN

Brutalistische Architektur ist momentan schwer in Mode, und Tbilisi steht da in der Poleposition. Doch durchgeknallte Sowjet-Bauten haben hier längst Konkurrenz bekommen. Extravaganzen wie Massimiliano Fuksas’ glänzende Riesenröhren der hypermodernen Konzerthalle oder die transparente grüne Glaswelle des Innenministeriums beweisen das. Neben solchen Landmarks überzeugt Tiflis aber auch durch die spannende Metamorphose des eigenen Erbes. Orte wie die ehemalige sowjetische Textilfabrik Fabrika ragen dabei heraus. Als «Social Hub», Boutiquen- und Galeriencluster und als Impulsgeber für Kunst, Fotografie und Design hat sich im Fabrika-Sog ein ganzer Stadtteil in ein Szeneviertel verwandelt.

Auf Hochglanz polierter Sichtbeton und Kelims, Designermöbel und Crossover-Antiquitäten – dieser besondere Mix prägt auch andere Trendsetter. So hat sich ein ehemaliges UdSSR-Druckereigebäude zuletzt in das Hospitality-plus-Lifestyle-Powerhouse «Stamba» verwandelt. Wer lieber die angesagte Techno-Szene kennenlernen möchte, kann das im ehemaligen Kellerschwimmbecken eines Stadions tun – «Bassiani» heisst der angesagte Club. Überhaupt coole Pools: Das avantgardistische «Tbilisi Swimming Pool Project» – der Umbau eines verwaisten Olympia-Pools in ein Mini-Amphitheater – wurde 2022 gar für einen Mies van der Rohe Award nominiert. 

visitgeorgia​.ge

MUST-SEE

UNESCO-Welterbe-Altstadt, Narikala Fort, Georgisches Nationalmuseum, Rustaveli Avenue

HOTEL-TIPP

Stamba Hotel

Neues superstylishes Boutique-Hotel in einem alten Druckereigebäude. 

roomshotels​.com/​s​tamba

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Hotel Kaiserhof 01

Ferien mit Weitblick

Zwei Übernachtungen im Hotel Kaiserhof in Tirol zu gewinnen!
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Hotspot der Alpen: AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld

Gewinnen Sie drei Übernachtungen im AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld!
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Hurtigrute-Herbsthit: Spektakuläre Küste und Lappland

1 × 11-tägige Rundreise an Bord eines Havila-Postschiffes für zwei Personen zu gewinnen!

Belmond Pivoine Barge 06

Ferien am Wasser

Immer eine Wellenlänge Sommer voraus – Motoryacht, Hausboot oder Flusskreuzfahrt in den Urlaub.

Das Meerplätschern macht die Musik, und der Fluss zieht sachte mit. Wer diesen Sommer so richtig blau machen möchte, ist mit einer schwimmenden Unterlage perfekt aufgestellt. Exklusive Motoryachten und Windjammertörns sorgen dann für die ganz besondere Wellenlänge. Wer es lieber gemächlicher mag, ist per Hausboot und feinem River Cruise ähnlich gut unterwegs. 

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Villa Gallici 01

70 Jahre Relais & Châteaux: Auf Tour in Frankreich

Wir feiern das Jubiläum der Vereinigung von Luxushotels mit eleganten Hoteljuwelen und subtilen Spezialisten.

Spontane Ideen sind meist die besten, wie Relais de Campagne beweist. Zwei ehemalige Varietésänger, Nelly und Marcel Tilloy, führten vor rund 70 Jahren am rechten Rhône-Ufer ein eigenes Hotel-Restaurant, La Cardinale. Ihre Vision: ein Zusammenschluss von unabhängigen Hoteliers und Restaurantbetreibern auf höchstem Niveau, jeder auf seine Weise unverwechselbar und doch mit einer gemeinsamen Vision. Nun feiert Relais & Châteaux – 20 Jahre später im Zuge der Fusion von Relais de Campagne und der ähnlich ausgerichteten Châteaux-Hôtels entstanden – den runden Siebziger, mit 580 Häusern in 65 Ländern, die sich über fünf Kontinente verteilen. Wir haben für Sie ausgewählte Highlights.

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Coquillade 03

Savoir-vivre in der Provence

Das Coquillade präsentiert sich als charmantes Dorf mit elegantem Wohlfühlambiente.

Ein kleines Dorf, das den Charme und die Atmosphäre der Provence auf den Punkt bringt. 42 Hektar Wein- und Olivenhaine, Wälder und Lavendelfelder inmitten des Nationalparks Luberon – der Traum des Unternehmers Andy Rihs, der hier 2008 Wirklichkeit geworden ist. Der Enkelsohn des Schriftsteller Hermann Hesse, dem hier eine Lounge gewidmet ist, wollte eine Ruheoase schaffen, ein erstklassiges Hotel in der Sonne, ein Paradies für die Sinne. Der Legende nach wurde das Zentrum des Weilers, der heute das Hotel-Dorf bildet, im 11. Jahrhundert von den Zisterziensermönchen der Abtei von Sénanque erbaut. Zwei Jahrhunderte später wurde mit dem Anbau von Wein begonnen, eine Tradition, die im zugehörigen Weingut Aureto auch heute noch gepflegt wird. Alles Gründe, warum das Resort seit 13 Jahren zu Relais & Châteaux, einem Zusammenschluss luxuriöser Boutique-Hotels, gehört. Seit 2018 führen die Söhne Tobias und Oliver Rihs das Hotel im Sinne ihres Vaters weiter. Olivers Kunstsammlung ziert seit Kurzem die Wände des Coquillade. Die 28 Zimmer und Suiten des Anwesens sind edel und gemütlich zugleich und für das leibliche Wohl wird mit gehobener, aromatischer Küche und Kreationen aus regionalen Erzeugnissen in drei Restaurants und zwei Bars gesorgt. Die Gegend ist nicht nur für ihre landschaftliche Schönheit und die exzellente Küche bekannt, sondern auch dafür, ein Paradies für Velofahrer zu sein. Wer nach einer ausgiebigen Tour Entspannung sucht, findet sie im hoteleigenen 2000 m2 grossen Spa- und Wellness-Bereich, der neben Pool, Sauna und Dampfbad auch Behandlungen mit Produkten der Schweizer Pflegelinie Nescens Cosmetics anbietet. Wer als bestes Resort Frankreichs 2022 ausgezeichnet wurde, macht wohl alles richtig. 

coquillade​.fr

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