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Modedesigner Rafael Edem Kouto schafft mittels Upcycling Hochqualitatives und Kreatives.

Er sieht Mode als einen Ausweg aus dem Kapitalismus: Mittels Upcycling schafft Rafael Edem Kouto aus Gebrauchtem neue Kleidung und Accessoires und setzt mit traditionellen, handwerklichen Couture-Techniken und Handwerk seinen kompromisslosen Ansatz für Nachhaltigkeit um. Kouto hat Wurzeln in der Schweiz, Italien und in Togo. Er ist Mode- und Textildesigner und interessiert sich besonders für nachhaltige Strategien und Upcycling-Methoden. Sein Wunsch ist es, die Mode- und Textilindustrie in Sachen Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein ein Stück nach vorne zu bringen und hochqualitative, kreative und günstige Kleidung zu schaffen, die aus der Masse heraussticht und den Zeitgeist trifft. Sein Ansatz ist es auch, die Ästhetik von afrikanischer und westlicher Kultur in seinen Arbeiten zu verbinden. 

Kouto studierte Modedesign in Basel und Amsterdam. Erste Sporen verdiente er sich bei Alexander McQueen, Maison Martin Margiela, Carven und Ethical Fashion Initiative. Seit 2017 betreibt er die Couture-Marke, die seinen Namen trägt. Seine Strategie ist es, Textilabfälle, tote Lagerbestände und Ähnliches weiter zu verwenden und sich dadurch in seinem Kreativ- und Produktionsprozess inspirieren und leiten zu lassen. Die Marke hat viele Auszeichnungen erhalten, darunter den Lotto Sport & Diesel International Talents Support Award 2019 und den Gebert Ambiente Design Preis. Den Swiss Design Award in der Kategorie Fashion und Textile bekam er bereits mehrfach. Ausgestellt wurden seine Schöpfungen unter anderem bei der Fashion Open Studio x Berlin Fashion Week und der Mode Suisse, Zürich sowie im Museum für Gestaltung, dem Textilmuseum St. Gallen und der State of Fashion Biennale in den Niederlanden. Rafael Edem Kouto hat eine Professur für Modedesign an der IUAV in Venedig inne, er lebt in der Schweiz und in Italien.

rafaelkouto​.com

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25. Dezember 2023 Silvesterchlausen 01

Die schönsten Silvester-Bräuche der Schweiz

Chant da Goita | Bergün, Graubünden

Die Bündner haben eine lange Tradition beim Silvestersingen. So auch in Bergün, wo sich singfreudige Einheimische und Heimweh-Bergüner um 22.00 Uhr im Oberdorf zum «Chant da Goita» treffen. Bis kurz vor Mitternacht singen sie an 17 verschiedenen Standorten unter dem Schein der Strassenlampen romanische und deutsche Alt- und Neujahrslieder. Von kurz vor bis kurz nach Mitternacht begleiten sie die versammelte Festgemeinschaft mit dem Lied «Ün mumaint e l’ura batta»/«Nur noch wenige Sekunden» vom alten ins neue Jahr. 

berguen​-filisur​.graubuenden​.ch

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Barbara Frey 03

Spielerische Beharrlichkeit

Barbara Frey – Regisseurin, Intendantin und Gewinnerin des Schweizer Grand Prix Darstellende Künste im Porträt.

Das Spektakel ist es, was uns im Theater in den Sessel drückt und uns gefangen hält, aber die Lücken im Spektakel sind es, die es uns ermöglichen, ein Teil des Ganzen zu sein. Genau diese Räume zu schaffen, ist ein Spezialgebiet der gebürtigen Baslerin Barbara Frey, die zuletzt mit dem Schweizer Grand Prix der Darstellenden Künste, dem Hans-Reinhart-Ring, ausgezeichnet wurde. Das bemerkte auch Jury-Mitglied Markus Joss in seiner Begründung: «Ihre Sprache ist die Detailfülle der Figuren in orchestrierten Tableaus. Nie sind das leere Ideengebäude, immer werden ihre Inszenierungen zum Erlebnisraum für die Sinne. Es gibt diese wunderbaren <Lücken>, sie darf ich als Zuschauer besetzen − eben, weil nicht alles auserzählt wird. Ich werde eingeladen zu einer Komplizenschaft, in der Platz ist für meine eigene Fantasie.»

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26. April 2021 Biennale 02

Architektur in Venedig

Die Lagunenstadt ist Bühne für die aktuellen Fragen der Architekturwelt.

Wie werden wir in Zukunft zusammenleben? Dieser Frage widmet sich die Architektur Biennale Venedig ab 22. Mai 2021. Das wichtigste Festival seiner Art weltweit verschob die 17. Ausgabe von 2020 auf dieses Jahr. Nun werden mehr als 100 Teilnehmer sich mit der Frage auseinandersetzen, welche spannenden Tendenzen und Veränderungen es in Sachen Lebensraum und Koexistenz gibt. Ist die Dichte der Stadt erstrebenswert? Wie adaptiv sind unsere aktuellen Wohnformen? Der Schweizer Beitrag wird vom Architektenteam Mounir Ayoub und Vanessa Lacaille vom Genfer Laboratoire d’architecture sowie von Fabrice Aragno und Pierre Szczepski realisiert und trägt den Titel «Oræ – Experiences on the Swiss Border». Das äusserst aktuelle Thema «Grenze» wird als räumliches Phänomen untersucht. Es wird die Frage nach der konkreten Wahrnehmung der Schweizer Grenze durch die Menschen, die an ihr und in ihrer Nähe leben, gestellt. Die berühmte Kunstbiennale wurde ihrerseits von 2021 auf 2022 verschoben.

Venedig (IT) – Architektur Biennale 
22. Mai bis 21. November 2021
labiennale​.org

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