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In Torben Kuhlmanns opulent bebilderten Abenteuergeschichten macht sich eine wissbegierige Maus als Titelheld auf Entdeckungsreise und begegnet dabei den Ideen berühmter Wissenschaftler. Im ersten Buch der Reihe, «Lindbergh», bastelt der Mäuserich nächtelang an einem Flugzeug, um über den Atlantik zu fliegen und seine verschwundenen Freunde zu suchen. Im zweiten Buch, «Armstrong», möchte der Held der Geschichte der Frage auf den Grund gehen, ob der Mond aus Käse besteht. Einem verschollenen Mauseschatz wird im dritten Buch, «Edison», nachgejagt – und erleuchtende Erkenntnisse werden gewonnen. 2020 ist das vierte Buch mit dem Titel «Einstein» erschienen: Darin versucht die Maus, mittels Einsteins Theorien in der Zeit zurückzureisen, hat sie doch um einen Tag das Käsefest von Bern verpasst. Die Bücher sind für Kinder ab 5 – 6 Jahren geeignet und auf Deutsch, Englisch und Französisch erschienen (das Buch «Einstein» erscheint auf Englisch erst im Herbst 2021).

Torben Kuhlmann
Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus
Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond
Edison. Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes
Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit

NordSüd Verlag

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13. Januar 2021 20er DE neu

20er Jahre zum Nachlesen

Die Goldenen Zwanziger, das waren die Jahre zwischen 1924 und 1929, eine Blütezeit der Kunst und Kultur, die sich in Deutschland vor allem in Berlin manifestierte, wo neue Tänze wie der Charleston Einzug hielten, expressionistische Künstler, Schriftsteller und Theatermacher neue Massstäbe setzten. Es war aber auch ein Tanz auf dem Vulkan. An dessen Anfang stand ein weltweiter wirtschaftlicher Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg. Am Ende folgten der Börsenkrach in New York und die Weltwirtschaftskrise. Städte wie Berlin waren gekennzeichnet von Armut, Arbeitslosigkeit und grossstädtischem Elend auf der einen Seite und dem Glanz und Glamour der Reichen und Schönen auf der anderen. So mancher schaffte es auch, aus dem kriminellen Untergrund quasi in die High Society aufzusteigen, vom Dorf in die Jazzbar zu migrieren, vom ehemaligen Offizier zum Eintänzer. Eine Zeit also voller Widersprüche, und vielleicht ist es gerade das, was zahlreiche Künstler so inspirierte. Es entstanden literarische Werke voll stilistischer Brillanz. Den Schriftsteller Alfred Döblin motivierte das Chaos der 20er zu seinem berühmten Grossstadtroman «Berlin Alexanderplatz», in dem sich der Ex-Häftling Franz Biberkopf durch den Grossstadtdschungel schlägt. Vicky Baum, die Wienerin, die später in die USA auswandern sollte, veröffentlichte mit «Menschen im Hotel» eine melancholisch-humorvolle Milieustudie der Berliner Gesellschaft. Erich Maria Remarque arbeitete mit «Im Westen nichts Neues» das Kriegstrauma einer ganzen Generation auf. Doch das Ende der Republik war bereits greifbar, Erich Kästner sah den Faschismus herannahen. Sein «Fabian» ist ein Moralist, der allerdings in der zerfallenden Weimarer Republik scheinbar kein moralisch richtiges Leben mehr führen kann. Er verliert nach und nach den Glauben an seine bürgerlichen Ideale. Derweil veröffentlicht Thomas Mann seinen «Zauberberg», und Irmgard Keun lässt ein Mädchen vom Land ihren Traum vom Glanz der grossen Stadt auf die Probe stellen. Alle diese Bücher und noch einige mehr sind vereint in der Sonderedition der «Zeit». In Halbleinen und – wie könnte es anders sein – in Gold gehalten.

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04. Januar 2021 Puzzle Aufmacher

Stück für Stück

Zum Internationalen Puzzletag am 29.01. präsentieren wir beeindruckende Fakten.

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25. Januar 2021 Manuela Macedonia1 c Kneidinger Photography

Die Sprache der Gedanken

In Kopfform: Neurowissenschafterin Manuela Macedonia im Gespräch über die Liebe, das Leben, Lernen und warum Sie Ihrem Gehirn Beine machen sollten.

Keines unserer Organe erweist sich wohl als derart komplex und vielseitig wie das Gehirn. Als zentrale Steuerung der Gedanken, Gefühle und Erinnerungen bestimmt es vom Wohlbefinden bis zur Leistungsfähigkeit schlicht und einfach unser ganzes Leben. Und das pausenlos, in enormer Geschwindigkeit. Tempo ist wohl auch eines der zentralen Worte, das Dr. Manuela Macedonias Arbeitsweise prägt. Immer und überall erreichbar, kein To-do wird aufgeschoben, und selbst in ihrer Sprache setzt die renommierte Neurowissenschafterin auf Geschwindigkeit. Das Ergebnis: eine Fülle neuester Erkenntnisse in der Hirnforschung. Die gebürtige Italienerin widmet sich seit Jahren der grossen Frage: Wie lernt der Mensch? Sie weiss, wie man Fremdsprachen am besten erlernt, aber auch warum Sport vor Demenz schützt. Gerade das Thema «Bewegung und Gehirn» erweist sich dabei als Forschungsfeld mit enormem Potenzial. Ob Kind, Teenager, Erwachsener oder Senior – die Kognitionswissenschafterin wird nicht müde, die Bedeutung von Bewegung für die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu betonen. Im Talk erklärt sie, wieso sie selbst für ihr Gedächtnis läuft und warum Diäten rein neurowissenschaftlich betrachtet einfach nicht funktionieren. 

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