Wenn sich Ende Januar der St. Moritzersee in eine gläserne Bühne verwandelt, wird das Engadin erneut zum Treffpunkt einer ganz besonderen Disziplin: der automobilen Eleganz. Am 30. und 31. Januar 2026 kehrt The I.C.E. St. Moritz zurück – ein Ereignis, das sich in wenigen Jahren vom Geheimtipp zum Fixpunkt im internationalen Concours-Kalender entwickelt hat. Auf dem zugefrorenen See von St. Moritz werden automobile Meisterwerke nicht nur ausgestellt, sondern als bewegte Kunstwerke inszeniert: im Dialog von Technik, Geschichte und Emotion.
Das Interesse ist so gross wie nie zuvor. Eine Rekordzahl an Bewerbungen aus der internationalen Sammlerszene unterstreicht die wachsende Bedeutung der Veranstaltung. Die Auswahl der Fahrzeuge ist abgeschlossen, sie treten 2026 in fünf Klassen gegeneinander an – darunter die neuen Kategorien Birth of the Hypercar und Legendary Liveries. Jede Klasse versteht das Automobil als kulturellen Code, in dem Design, Innovation und ikonische Aufladung zusammenfinden.
Entsprechend hochkarätig präsentiert sich die internationale Jury. Sie vereint ausgewiesene Experten aus Automobilgeschichte, Design, Architektur, Medien und Kunst. An ihrer Spitze steht erneut Marco Makaus, Gründer und Schirmherr von The I.C.E., der seit Jahrzehnten die Welt der historischen Fahrzeuge prägt und das Format mit sicherem Gespür für Stil und Substanz weiterentwickelt. Ihm zur Seite stehen renommierte Juroren wie der Oldtimer-Historiker Richard Adatto, Journalist Massimo Delbò oder Mathias Doutreleau, Präsident des Concours d’Elégance Suisse.
Besondere Akzente setzen auch Persönlichkeiten jenseits der klassischen Automobilwelt. Der britische Star-Architekt Norman Foster – Schöpfer der futuristischen Chesa Futura in St. Moritz – verantwortet nicht nur die Gestaltung der Best in Show-Trophäe, sondern verkörpert den interdisziplinären Anspruch der Veranstaltung. Neu in der Jury ist Fabrizio Giugiaro, der mit GFG Style Designgeschichte fortschreibt und Tradition mit zeitgenössischer Formensprache verbindet.
Eine weitere Neuerung markiert die Moderation der Preisverleihung: Mit Amanda Stretton übernimmt erstmals eine international profilierte Stimme der Automobil- und Motorsportwelt die Rolle der Zeremonienmeisterin. Ihre Erfahrung – von Le Mans bis Pebble Beach – verleiht dem Anlass zusätzliche internationale Strahlkraft.
Seit seiner Gründung 2019 steht The I.C.E. St. Moritz für ein Format, das sich bewusst von klassischen Concours unterscheidet. Kunst trifft Bewegung, statische Schönheit auf fahrdynamische Präsenz – immer im respektvollen Umgang mit der alpinen Naturkulisse. Der begrenzte Zugang für Publikum und Fahrzeuge ist Teil dieses Konzepts: Exzellenz nicht als Masse, sondern als kuratiertes Erlebnis.
So bleibt The I.C.E. St. Moritz auch 2026, was es längst geworden ist: eine Bühne für automobile Kultur im besten Sinne – präzise, poetisch und einzigartig verortet zwischen Eis, Licht und Legende.
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