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Maurizio Montalti und sein Studio Officina Corpuscoli stehen für einen Paradigmenwechsel: Design als Co-Kreation mit lebenden Systemen.

Montalti entwickelt mit Pilzmyzelien Materialien, die nicht synthetisch zusammengesetzt, sondern durch Wachstum kultiviert werden. Damit rückt er die Intelligenz biologischer Systeme ins Zentrum der Gestaltung.

Maurizio Montalti Header Cr SQIM
SQIM ©

Wachsende Materialien mit Mehrwert

«Biofabrikation nutzt die Selbstorganisationsfähigkeit von Mikroorganismen, um Materialien nicht nur herzustellen, sondern wachsen zu lassen», erklärt Montalti. Das Ergebnis sind Lösungen, die sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen und zugleich einen ethisch-ökologischen Mehrwert bieten.

Mikroorganismen in Architektur und Mode

Mit Mogu hat Montalti die Myzel-Technologien erstmals industriell skaliert. Akustikpaneele, modulare Böden und Wandoberflächen entstehen aus biologischen Kreisläufen und verbinden Design mit regenerativer Ökonomie. Parallel dazu setzt er mit Ephea™ neue Massstäbe in der Modeindustrie: luxuriöse, lederähnliche Materialien aus Myzel, die bereits in High-End-Kollektionen, beispielsweise von Balenciaga, eingesetzt werden.

Trend oder Designrevolution?

Montalti positioniert Pilzmyzel als Material der Zukunft: regenerativ, funktional und ästhetisch einzigartig. Jedes Produkt ist somit nicht nur ein Objekt, sondern auch ein Statement für eine neue Wertschöpfung, die Mensch und Natur miteinander versöhnen sollen.

corpuscoli​.com

Mogu Project Expo Dubai 2020 Dutch Pavilion Acousti Panels mogu2
Mogu ©
Akustikpaneele im Dutch Pavilion auf der Expo Dubai 2020

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