teilen via

Es war die Nachricht, die im Januar 2026 für grosses Aufsehen in der Motorsportwelt sorgte: Bei seinem allerersten Start gewann das Defender Rally Team den «Everest des Motorsports». Der Sieg bei der Rallye Dakar 2026 war eines der beeindruckendsten Debüts der letzten Jahre – denn das Team trat als kompletter Newcomer an und sicherte sich in der seriennahen Stock-Klasse auf Anhieb die Plätze eins und zwei. Ein Kaltstart, der direkt auf dem Podium endete.

Doch nach dem Erfolg im Wüstensand folgt nun die nächste Herausforderung auf europäischem Boden. Vom 17. bis 22. März 2026 zieht der Tross weiter zur BP Ultimate Rally-Raid Portugal, der zweiten Station der Weltmeisterschaft (W2RC). Für den Defender ist es die Gelegenheit zu zeigen, dass der Sieg in der Wüste kein einmaliger Glückstreffer war, sondern echtes Können dahintersteckt.

Defender Portugal
Landrover ©

Das Erbe von Paris-Dakar im Rückspiegel

Wer an Rallye-Raid denkt, hat sofort die Bilder der legendären Paris-Dakar im Kopf – jene Zeit, in der Abenteurer mit fast normalen Geländewagen das Extreme suchten. Der Defender Dakar D7x‑R knüpft genau dort an. Er ist kein futuristisches Raumschiff, sondern basiert auf dem Defender OCTA. Motor, Getriebe und das Gerüst aus Aluminium stammen direkt aus der Serie.

In einer Zeit, in der Rennwagen oft wie Spezialanfertigungen aus dem Labor wirken, fühlt sich dieser Ansatz richtig an: Es geht um Zuverlässigkeit und Substanz statt um pure Übertreibung. Genau diese Nähe zum Auto, das man selbst fahren kann, machte den Erfolg in Dakar so greifbar – und macht Portugal nun umso spannender.

Defender Portugal3
Landrover ©
Defender Dakar D7x-R

Portugals Antwort auf die unendliche Weite

Nach der riesigen Leere Saudi-Arabiens wartet ein Gelände, das uns mit seiner ganz eigenen Schönheit packt. Rund 1700 Kilometer durch Portugal und Spanien verlangen den Fahrern eine völlig andere Konzentration ab.

In der Wüste gab oft der weite Horizont die Richtung vor. In Portugal sind es die engen Pfade zwischen alten Korkeichen, sandige Abschnitte an der Küste des Alentejo und verwinkelte Waldwege, die kaum Fehler verzeihen. Die Strecke ist dichter, schneller und verlangt viel Gefühl für den Rhythmus. Dazu kommt der portugiesische Frühling: Matschige Wege und rutschige Passagen fordern das Fahrwerk und den Antrieb des Defender heraus. Es ist nicht die endlose Weite, sondern die ständige Abwechslung, die Portugal für uns so fesselnd macht – ein echter Prüfstand für die Wendigkeit des Wagens.

Defender Portugal2
Rallye-Raid 2026 ©
Landrover

Vom Fahrerlager in den Alltag

Das ist es, was uns als Enthusiasten begeistert: die enge Verbindung zum eigenen Wagen. Wenn der Defender in Portugal über Wege jagt, die eigentlich unpassierbar wirken, ist das das beste Qualitätsversprechen überhaupt. Es gibt einem das gute Gefühl, dass der Defender OCTA im eigenen Alltag – ob auf dem Weg zum Weingut oder bei einer Tour durch die Berge – Reserven hat, die man wohl nie ganz ausschöpfen muss.

Wahrer Luxus bedeutet hier, sich auf die Technik verlassen zu können, egal was kommt. Wer einen Defender fährt, besitzt ein Stück jener Robustheit, die sich gerade in Portugal beweisen muss.

Ein Team, das zusammenhält

Am Steuer sitzen die Gesichter, die uns schon in Dakar begeistert haben: Rokas Baciuška und Oriol Vidal, unterstützt von Sara Price und der Legende Stéphane Peterhansel. Hier trifft enorme Erfahrung auf pure Energie.

In Portugal geht es jetzt um die Bestätigung. Jede Etappe zeigt neu, dass der Defender nicht nur Sand kann, sondern auch auf den anspruchsvollen Wegen Europas zu Hause ist. Wenn der Wagen durch den Staub der Extremadura zieht, ist das die logische Fortsetzung einer Geschichte, die in den Dünen begonnen hat. Der Mythos lebt – und wir sind gespannt, wie er sich an der Atlantikküste schlägt.


Nichts mehr verpassen – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.