Adieu, klassische Sportstadien! 2024 warten die Olympischen Spiele in Paris mit ganz besonderen Schauplätzen auf.
In Frankreich laufen die Vorbereitungen für das grösste Sportereignis der Welt auf Hochtouren. Wenn am 26. Juli das Olympische Feuer erleuchtet, wird der geschichtliche Boden der Stadt der Liebe zum Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele. Moments hat die schönsten Veranstaltungsorte zusammengestellt.
Eröffnungszeremonie schreibt Geschichte
Für die grosse Eröffnungsfeier hat sich Frankreich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Anders als in der Vergangenheit findet das Spektakel dieses Jahr nämlich nicht in einem Stadion statt. Stattdessen soll die Zeremonie auf der Hauptader von Paris, der Seine, abgehalten werden. Auf Booten fahren die nationalen Delegationen durch die französische Hauptstadt und passieren dabei bereits einige der anderen Kulturstätten, die im Zuge der Spiele als Sportstadien fungieren werden. Der Eintritt ist mit ein paar Ausnahmen für spezielle Sitzbereiche dabei kostenlos. Die originelle Eröffnung soll nicht nur ein feierliches Startsignal sein, sondern auch die breite Öffentlichkeit an den Spielen teilhaben lassen.
Einzigartige Aussicht
Nicht weit von der Seine steht das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, der Eiffelturm, zu dessen Füssen zwei der zahlreichen Wettbewerbe ausgetragen werden sollen. Eigens für den Beachvolleyballwettbewerb und das Fussballturnier für Blinde wurde ein temporäres Stadion errichtet. Besucherinnen und Besucher kommen so nicht nur in den Genuss der Spiele, sondern können sich zeitgleich an der charmanten Atmosphäre erfreuen.
Zu Gast beim Sonnenkönig
Das eigentlich als Jagdschloss gedachte Schloss Versailles war 1682 der Sitz des Königshofes von Ludwig XIV. und wurde schliesslich zur Hauptresidenz des französischen Königshauses. Passend dazu werden die herrlichen Schlossgärten zum Schauplatz für die Reitsportdisziplinen der Olympischen und Paralympischen Spiele. Entlang des Canal Grande sollen die Mountainbike Cross-Country-Wettkämpfe stattfinden. Ausserdem wird der moderne Fünfkampf im Schloss ausgetragen werden.
Museum für Kampfkunst
Pünktlich zum Start der Olympischen Spiele öffnet das Grand Palais seine frisch renovierten Tore. Ursprünglich 1900 für die Weltausstellung von Paris erbaut, ist das Gebäude mit seiner imposanten Glaskuppel ein Zentrum für Sport- und Kunstveranstaltungen. Ab 26. Juli soll es nun zum Austragungsort für Wettkämpfe in Taekwondo, Para-Taekwondo, Fechten und Rollstuhlfechten werden.
Malerische Zielscheibe
Im 7. Arrondissement befindet sich einer der beliebtesten Gärten von Paris, der Esplanades des Invalides. Der Freizeitort im Zentrum der Stadt eignet sich perfekt zum Entspannen, für einen Spaziergang oder eben zum Bogenschiessen. Athletinnen und Athleten werden dort ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Ausserdem wird in dem Garten der Wettkampf im Rennradfahren stattfinden. Der Austragungsort besticht durch sein fantastisches Ambiente und hat darüber hinaus eine wichtige historische Bedeutung, ist er doch am Grab von Napoleon Bonaparte gelegen.
Ab in Richtung Mittelmeer
Für die Segel‑, Kite- und Windsurfwettkämpfe verlassen die Athleten und Athletinnen Paris und begeben sich nach Marseille. Startpunkt der Wettbewerbe ist der Roucas-Blanc-Hafen. Vom Rande der 5 km langen Uferstrasse La Corniche aus können Tausende Zuschauer und Zuschauerinnen das Event aus der Nähe mitverfolgen.
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