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Tanzkünstler:in Titilayo Adebayo im Talk.

Titilayo Adebayo ist ein:e non-binäre Künstler:in nigerianischer Abstammung. Geboren 1994 in Grossbritannien, schloss Adebayo die Ausbildung im Bereich Tanz an der Universität Roehampton in London ab. Es folgten einige Tourneen und diverse kreative Projekte in ganz Europa. Als Teil des Schauspielhaus Zürich Dance Ensembles ist Adebayo erstmals an einem deutschsprachigen Stadttheater engagiert. Einige spannende Einblicke in die aussergewöhnliche Persönlichkeit gibt es in unserem Talk:

Welches Buch liegt zurzeit auf Ihrem Nachtkästchen?
«I want to be ready: Improvised dance as a Practice of Freedom» von Danielle Goldman.

Mit welchem Song verbinden Sie besonders schöne Erinnerungen?
«Smack a bitch» von Rico Nasty. 

Welchen Film sollte Ihrer Meinung nach jeder zumindest einmal in seinem Leben gesehen haben?
«Paprika» von Satoshi Kon als Animationsfilm. Als Live-Film würde ich sagen «An Oversimplification of Her Beauty» von Terence Nance.

Auf welches Kulturevent freuen Sie sich besonders?
Hmmmm, ich habe das Gefühl, ich lebe immer im Moment. Vor allem freue ich mich auf jede Gelegenheit, Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen. 

Kultur bedeutet für mich …
… eine Ansammlung von Standards, Praktiken und Normen. Wir drücken diese Dinge durch Kunst, Politik und innerhalb der Gesellschaft aus. Dann nennen wir das Kultur. Ich finde, Kultur ist ein Ausdruck unserer Menschlichkeit und unseres Wunsches, nicht vergessen zu werden. In gewisser Weise ist die Kultur der Gegenwart eine Form des Protests. 

Aktuell ist Titilayo Adebayo mit einigen Projekten – sowohl solo als auch im Ensemble – auf der Bühne zu sehen:
Im Moment mache ich hauptsächlich Live-Auftritte. Am 4. Dezember habe ich mein eigenes Solostück mit dem Titel «Shifting Dreamscape» am Festival Les Urbaines in Lausanne aufgeführt. Es ist eine Auseinandersetzung mit Träumen, Fantasie und unterbewussten Impulsen. Weiter bin ich zurzeit in «Pinocchio» unter der Regie von Wu Tsang und Moved by the motion am Schauspielhaus Zürich zu sehen. Als Teil von Trajal Harrells Tanzensemble wird es zudem möglich sein, mich in den nächsten Monaten in «The Köln Concert» sowie «Monkey off My back and the Cat’s Meow» zu sehen.

Weitere Projekte finden sich ausserdem auf der Website.
layooadebayo​.com

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29.Juli.2022 Marvelspiderman

Im Zeichen der Spinne

Eine Reise in die Vergangenheit mit Stan Lee und Spiderman.

Die fast fünf Kilogramm schwere Erstausgabe der Marvel Comics Library beschert wohl nicht nur eingefleischten Spiderman-Fans eine Freude. Auf 698 Seiten werden 21 Geschichten in englischer Sprache über den kultigen Superhelden erzählt. Das Besondere daran: Es sind die ersten und ältesten Abenteuer Spidermans, der 1962 von Stan Lee gemeinsam mit Steve Dikto erfunden wurde. Dementsprechend gibt es nur noch sehr wenige Original-Comics aus der Zeit, die zur Herstellung dieses Bands abfotografiert wurden. Abgerundet wird das Ganze durch einen Essay von Marvel-Redaktor Ralph Macchio, seltenen Fotografien und Originalkunstwerken.

Beeindruckend ist ebenso, dass es sich hierbei nur um einen winzigen Ausschnitt aus Stan Lees Gesamtwerk handelt. Hulk, Iron Man und Thor sind nur einige andere Superhelden, die vom New Yorker Comicautor als Teil des Marvel Comic-Universums erschaffen wurden und mit denen er die Comicwelt revolutionierte. Lee, der bereits als Jugendlicher gemeinsam mit seinem Bruder Comics schuf, gab seinen Superhelden menschlichere Züge. So treten bei Spiderman & Co. oft auch negative Emotionen wie Wut oder Eitelkeit in den Vordergrund, im Gegensatz zu den damals weit verbreiteten unfehlbaren Superhelden wie beispielsweise Superman. 

Wer mehr über diesen gewaltigen Band erfahren möchte, kann hier einen Blick darauf werfen. Extratipp: Zu den Avengers, der Superheldengruppe der auch Spiderman angehört, gibt es ebenso einen Band!

Ralph Macchio & David Mandel
Marvel Comics Library. Spider Man. Vol. 1. 1962 – 1964
taschen​.com

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12.März.2021 Niki Osl 01

Zier dich!

Einfach zum Schmücken: Mit ihrem Label «miss lillys hats» hat die Wienerin Niki Osl einen neuen Hype um den traditionellen Blumenkranz ausgelöst.

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25.Mai.2022 E Sports

Mit Hand und Auge

Der Bereich eSport erfreut sich immer grösserer Beliebtheit – auch in der Schweiz.

Wenn Sie schon einmal in Ihrem Leben ein Computerspiel auf Ihrem Smartphone gespielt haben, in dem Sie nicht nur gegen den Computer angetreten sind, sondern gegen andere User gespielt haben, dann dürfen Sie sich jetzt offiziell als eSportler bezeichnen. Diese Definition ist wohlgemerkt sehr grosszügig gefasst und auch von Experten in diesem Bereich wird eine spezifischere Auslegung gewünscht. Was jedoch definitiv der Fall ist: eSport erfreut sich immer grösserer Beliebtheit – sowohl bei Spielern als auch Zuschauern.

Der beliebteste eSport ist bei den Schweizern das Spiel FIFA, auf Platz 1 der Endgeräte liegt mittlerweile das Smartphone und bereits 41 % der Befragten erkennen eSport als Sport an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum eSport in der Schweiz, die von Dr. Marcel Hüttermann von der ZHAW durchgeführt wurde. Wir haben mit ihm über einige der Ergebnisse gesprochen – auch im Vergleich zur ersten durchgeführten Studie 2019

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