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50 Desserts de luxe vom GaultMillau-«Patissier des Jahres 2020».

Kay Baumgardt, seines Zeichens GaultMillau-«Patissier des Jahres 2020» lüftet mit seinem neuen Kochbuch «Desserts unplugged» das Geheimnis hinter 50 seiner süssen Kreationen. Das Wörtchen «unplugged» im Titel bezieht sich dabei auf die Einfachheit der Herstellung – alles ist in einer normalen Haushaltsküche ohne komplizierte Maschinen und Techniken herstellbar. Dabei gibt es für experimentierfreudige Hobbyköche neben Klassikern wie Quarkkuchen oder Buchteln auch Überraschendes wie Speck-Eis mit Schokoladen-Crumble oder Nüsslisalat-Creme zu entdecken. Ein Fest für alle Sinne!

Kay Baumgardt
Desserts unplugged
AT Verlag

13. Juni 2022 Corinthia London 1

Buchstäblich Haute Cuisine

Wie Rooftop Locations von Sydney bis Bern im wahrsten Wortsinn unseren Blick weiten.

Zwei Aufforderungen, die einander zu widersprechen scheinen: «Immer mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen» und «Das Auge isst mit». Und doch – aus der Kombination alter Sinnsprüche entsteht mitunter sogar neue Sinnlichkeit. Zumindest in jenen Hotels rund um die Welt, die den neuen Trend nicht verschlafen haben: Von oben sieht man besser. Ergo nicht nur auf den Teller (oder ins Weinglas) schauen, sondern die Augen geniesserisch schweifen lassen. Wenn nämlich, wie einst von den Pariser Studenten im Mai 1968 gerufen, unter dem Pflaster der Strand liegt, dann befindet sich unterhalb der Bar sogleich die ganze Stadt, ein lebendiges Panoramabild. Tatsächlich entdecken deshalb immer mehr urbane Luxushotels den Zauber von Rooftop Suites und Dachterrassenbars, anstatt ihre Gäste nur hinter Glasfrontfassaden zu verwöhnen.

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01. November 2021 Trois Bon 03

Savoir-vivre im Glas

Trois Bon haben die Liebe zum salzigen Caramel entdeckt und geben sie glasweise weiter.

Tatsächlich: ein Husarenstück! Dabei hatte sich das Schweizer Trio «Trois Bon» keineswegs Mantels und Degens bedient, sondern anfangs noch ganz simpler Küchen-Utensilien in Schaffhausen. Dennoch, als wär´s vielleicht ja doch ein Stück aus den «Drei Musketieren» und deren Abenteuern in La Rochelle, hatte alles an der französischen Atlantikküste begonnen, genauer: im Jahr 2011 auf einem Wochenmarkt in Cap Ferret. Dort hatte der junge Designer Florian Fröhlich zum ersten Mal in seinem Leben die bretonische Spezialität Caramel au beurre salé gekostet. Was für ein Geschmackserlebnis! Ganz eindeutig: Das war ungleich mehr als nur das salzige Gegenstück zu heimischer Butter, das zerging auf der Zunge, kitzelte die Geschmacksnerven und liess sich dazu auch noch auf ganz vielfältige Weise konsumieren – als Brotaufstrich oder zu Crêpes, als Verfeinerung von Joghurt, Kaffee und milden Käsesorten oder auch gänzlich pur.

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16. April 2024 Talk Silo 1

Fine Dining trifft Nachhaltigkeit

Douglas McMaster im Talk über seine Vision, die gerade völlig im Trend liegt.

Upcycling, Farm to Table etc. erfreuen sich vor allem im Luxusbereich grosser Beliebtheit. Wie sehen Sie diesen Trend?
Ich denke, es hat lange auf sich warten lassen, insbesondere im Luxusmarkt, hier nicht nur auf Überfluss, sondern auf die Wurzeln zu achten. Wir müssen nur sicherstellen, dass Farm to Table nicht zum Luxustrend wird und dass die Integrität dahinter erhalten bleibt. Wir versuchen das im Silo mit den unterschiedlichsten Angebot an Menüs. Damit Nachhaltigkeit nicht abgehoben ist.

Ihre Hauptbotschaft lautet: «Verschwendung ist ein Mangel an Vorstellungskraft.» Wie wurde diese Zero-Waste-Vision geprägt?
Als ich in meinen Zwanzigern als Koch arbeitete, wollte ich ein Restaurant eröffnen, was damals eher ein Wunschtraum war. Aber dann bekam ich die einmalige Gelegenheit, mit Joost Bakker – dem Vordenker des ursprünglichen Silo-Konzepts – in Melbourne zusammenzuarbeiten, der mich überwiegend alleine ein Zero Waste Cafe leiten liess. Er gab mir die Gelegenheit, Zeit und alle mir zur Verfügung stehenden Werkzeuge, um das Zero-Waste-Konzept in vollen Zügen zu erkunden.

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