Die nächste Generation an Mode-Designern spielt nicht nach alten Regeln – sie schreiben sie neu. Wir präsentieren die Namen, die man sich merken sollte.
Von neuen Schnitten und Formen über frisch interpretierte Klassiker und Workwear bis hin zu skulpturalen tragbaren Kunstwerken wie Hüten und Taschen stellt sich die Vision dieser Designstars von morgen bereits jetzt als wegweisend heraus.
Christoph Tsetinis, Published By & Liebeskind
Futuristische Taschen, gefertigt mit 3D-Technologien aus der Autoindustrie – das ist die Vision des Wieners Christoph Tsetinis. Sein Label Published By steht für technische Eleganz statt Massenproduktion. Nun prägt er auch Liebeskind Berlin als Creative Director – mit klarem Fokus auf Präzision und Progressivität.
Kevin Germanier
Der Schweizer Designer verwandelt Altstoffe und Perlenreste in glamouröse Couture. Nach seinem Studium an der Central Saint Martins gründete er 2018 sein Label, das Luxus neu denkt – nachhaltig, farbgewaltig und kompromisslos kunstvoll. «Color is my native language», sagt er – und schafft damit Mode, die Haltung zeigt.
Julia Heuer
Die deutsche Designerin, die ihre berufliche Laufbahn beim Schweizer Traditionsunternehmen Jakob Schlaepfer AG in St. Gallen begann, verwebt Kunsthandwerk und Mode. Ihre Kollektionen voller Farbe, Faltung und Textur verbinden Shibori-Technik mit digitalem Printdesign. Heuers Mode ist tragbare Skulptur – präzise, verspielt, mutig. Dafür wurde sie mit dem Design Preis Schweiz ausgezeichnet.
Niccolò Pasqualetti
Italiens neue Stimme der Androgynie. Pasqualetti spielt mit Form und Proportion, inspiriert von den Codes klassischer Herrenmode. Nach Stationen bei The Row und Loewe gründete er 2021 sein Label in Paris. Seine Entwürfe sind poetisch, strukturiert und radikal modern – ausgezeichnet mit dem Franca Sozzani Award und einer LVMH Prize-Nominierung.
LEBLANCSTUDIOS
Aus Santo Domingo in die Modewelt: Angelo Beato und Yamil Arbaje brechen mit Erwartungen. Statt Resortwear zeigen sie progressive Outerwear und Strick, inspiriert von Identität, Geschichte und Jugendkultur. Ihr New-York-Debüt 2025 bewies: Karibisches Design kann Avantgarde.
Maryam Keyhani
Die in Teheran geborene und in Berlin lebende Künstlerin macht Hüte zu performativen Skulpturen. Ihre «Cloud Hats» – spätestens seit And Just Like That… weltbekannt – sind surreal, verspielt, poetisch. Keyhani verwandelt Mode in begehbare Kunst und Fantasie in Alltag.
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