Ein Leuchtturm mitten in den Alpen, ein Schneehuhn im Tiefschnee und plötzlich Kampfjets am Himmel: Auf ihrer zweitägigen Schneeschuhtour im Gotthardgebiet erlebten die Gäste von Cornèrcard einige überraschende Momente.
Als Hauptpartner des SAC organisierte Cornèrcard die Schneeschuhtour – Startpunkt war ein Ort, der überrascht: der Leuchtturm auf dem Oberalppass. Die SAC-Bergführer Mege, Chrigel und Sepp hatten damit die Aufmerksamkeit der 22 Teilnehmenden sofort auf ihrer Seite. Tatsächlich steht dort oben ein rot-weisser Turm, der symbolisch die Quelle des Rheins markiert – ein maritimes Zeichen mitten im Hochgebirge. Doch im Gebirge gibt es nicht immer einen Leuchtturm – umso wichtiger sind gute Orientierung und Vorbereitung.
Safety first
Bevor es richtig losging in Richtung Maighelshütte, vermittelte das SAC-Team wichtiges Wissen für den Winter im Gebirge. Beim Techniktraining übten die Teilnehmenden den Umgang mit Schaufel, LVS und Sonde. Ein kleiner Selbstversuch zeigte zudem, wie schwierig Orientierung im Gelände sein kann: Mit geschlossenen Augen geradeaus laufen – und schon nach wenigen Schritten unmerklich von der Linie abweichen. Gerade bei Nebel kann das entscheidend sein. Als praktisches Andenken erhielten die Teilnehmenden zudem einen Kompass – denn im Gebirge braucht es einfach andere Orientierungshilfen als einen Leuchtturm.
Tag 1: Begegnung mit der Armee
Danach führte die Tour durch die stille Winterlandschaft Richtung Maighelshütte auf rund 2’300 Metern Höhe. Bereits am ersten Tag sorgte eine besondere Begegnung für eine Überraschung: Unterwegs traf die Gruppe auf eine rund 50-köpfige Soldatentruppe, die im Gänsemarsch durch die verschneite Landschaft zog – ein weiteres eindrückliches Bild dieser Tour.
Der Tag endete in der Maighelshütte – mit Hüttenstimmung, Kartenspiel und genussvollen Momenten beim Apéro und einem feinen Nachtessen. In einer Fragerunde erzählten die Teilnehmenden ausserdem von den ungewöhnlichsten Orten, an denen sie schon mit ihrer Karte bezahlt haben. Schnell wurde klar: Kreditkarten kennen keine Höhenmeter.
Tag 2: Schneehuhn und Patrouille Suisse
Am zweiten Tag führte der Rückweg nach Tschamut, von wo aus sich die Gruppe auf den Heimweg machte. Unerwartet zeigte sich ein Schneehuhn im Tiefschnee – und plötzlich wurde es laut am Himmel. Die Patrouille Suisse durchbrach die winterliche Stille und flog im Tiefflug über die Gruppe hinweg – ein seltenes Schauspiel in dieser Bergkulisse.
«Es war unglaublich lehrreich, spannend und lustig», meinte eine Teilnehmerin zum Abschluss. Dem schliessen wir uns gerne an – und danken dem SAC, den Bergführern Mege, Chrigel und Sepp sowie Rami und Kai von The Alpinists, die dieses Schneeabenteuer begleitet und festgehalten haben.
Kreditkarten kennen keine Höhenmeter
Beim Hüttenabend in der Maighelshütte wurde es persönlich: In einer kleinen Fragerunde erzählten die Teilnehmenden von ihren ungewöhnlichsten Kartenmomenten.
Hoch hinaus – und tief hinunter
Bezahlen auf rund 10’000 Metern Höhe im Flugzeug Richtung Kanada – kein Problem. Auch auf Schweizer Aussichtspunkten wie Titlis, Jungfraujoch oder dem Berninapass wurde bereits die Karte gezückt. Der geografische Tiefpunkt der Runde lag dagegen am Toten Meer – rund 440 Meter unter dem Meeresspiegel.
Kuriose Orte
Eine winzige autofreie Insel in Indonesien, auf der statt Autos Pferdekutschen unterwegs sind. Ein Selecta-Automat im Dorf, als der Kühlschrank zu Hause leer war. Oder sogar eine Militärstation an der Grenze zwischen Kirgistan und China.
Wenn die Karte den Tag rettet
Zum Beispiel in Alaska, als unterwegs ein VW-Bus liegen blieb und ein neuer Motor bezahlt werden musste. Oder bei einer spontanen Flugbuchung, als auf La Réunion plötzlich Unruhen ausbrachen.
Crocs fürs Hüttenfeeling
Wer sich an der Fragerunde beteiligte, nahm automatisch an der Verlosung teil – und einige Teilnehmende durften sich über Cornèrcard Crocs freuen. Die praktischen Hüttenschuhe stellt Cornèrcard übrigens auf vielen SAC-Hütten zur Verfügung.
Nichts mehr verpassen – wir halten Sie auf dem Laufenden!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.
Switzerland — April 2026
Bye, bye Winter – salli Böögg
Zürcher Sechseläuten
Switzerland — März 2026
Ein Streifzug durch die Camelie Locarno
Locarno im Blütenrausch
Switzerland — März 2026
Die schönsten Routen für einen Kirschblüten-Spaziergang durch Zürich
Wenn die Stadt rosa wird
Switzerland — Februar 2026
Zwischen Fels, Genuss und Legenden
Switzerland — Februar 2026
Fasnacht – von Käuzen und Ritualen
Switzerland — Januar 2026
Hier geht die Schweiz Eisbaden
Eisgekühlte Benefits