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Kulinarischer Kurztrip nach Italien im Herzen von Zürich.

Sie sind das kulinarische Traum-Trio von Zürich: Gastgeber Antonio Colaianni, Küchenchef Antonino Alampi und Patissière Felicia Ludwig. Gemeinsam bereiten sie den Gästen im Ristorante Ornellaia ein Fest für den Gaumen und das Gemüt. Entstanden ist das Restaurant als Gemeinschaftswerk des Spitzenweingutes Ornellaia aus dem toskanischen Bolgheri und der Zürcher Gastronomie-Familie Bindella. Heute ist es das Zuhause für Fachkompetenz in Sachen Wein und Gastfreundschaft. Bemerkenswert konstant arbeiten Colaianni und Alampi schon seit Jahren zusammen und kredenzen im Ornellaia technische und kreative Vielseitigkeit. Vom modern interpretierten Vitello tonnato über Orecchiette nach einem Rezept von Mamma Maria Colaianni bis hin zum beliebten Eiskaffee, den GaultMillau-«Patissière des Jahres 2022» Felicia Ludwig immer wieder aufs Neue spannend variiert. 

ristorante​-ornellaia​.ch

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11.April.2022 Gartenstadt 01

Restaurant Gartenstadt

Köstliches Rundum-Konzept in Münchenstein.

Rund 15 Autominuten von der Basler Innenstadt liegt die Gemeinde Münchenstein, die ein kulinarisches wie architektonisches Schmuckstück bereithält. Das elegante Gebäude mit Baujahr 1913 und der separate Pavillon wurden 2012 bis 2014 renoviert und dem neuen Restaurant-Konzept angepasst. Seither umfasst das Hauptgebäude einen eleganten Speise- sowie einen gemütlichen Brasserie-Bereich, in dem eine saisonale Küche mit mediterranem Touch angeboten wird. Der Pavillon, der auch für private Feierlichkeiten gemietet werden kann, beherbergt eine charmante Kaffeebar und ein weiterer Teil des Gesamtensembles ist die eigenständige Blumenboutique Mint, in der man alles rund um Blumenarrangements und Hochzeitsplanung bekommt. 

restaurantgartenstadt​.ch

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12.Juli.2021 Del Principe 03

Am besten a casa

Slow Food mit Pfiff ist Claudio del Principes Mission.

«Weniger ist mehr» – mit solch schmallippigem Puristenspruch könnte man den Geniesser, Geschichtenerzähler und Hobby-Koch Claudio del Principe wahrscheinlich jagen. Und dennoch nicht einschüchtern, denn der freundlich parlierende Mann mit dem grauweissen Goatie und dem welligen schwarzen Haar hat seit Jahren eine Mission: Slow Food, jedoch mit Pfiff und einer Lust am Schwelgerischen. Und vor allem – mit mehr als nur einer Prise Humor. So offenbart er zum Beispiel in einem seiner YouTube-Videos, dass er seit 27 Jahren glücklich verheiratet sei, seit vier Jahren aber zusätzlich eine Geliebte habe. Unangemessener Exhibitionismus? Von wegen. Da seine «Geliebte» Bianca doch ein Lievito-Madre-Sauerteig ist, mit dem er am liebsten knuspriges Brot bäckt – und zwar zu Hause in einer idyllisch anmutenden Küche voller Rüstbrettchen aus Holz und gusseiserner Töpfe. Wer möchte da, wenn er den Maître so lustvoll in den Teig greifen sieht und ihm beim Philosophieren zuhört, nicht sofort mitmachen? Aus diesem Grund hat Claudio del Principe, der überdies ein offenes Herz hat, einen Blog mit dem gewitzten Namen anonymekoeche​.net gegründet – und zwar lange vor der Covid-Pandemie. Denn nicht etwa ein Notbehelf in Zeiten verhinderter Restaurantbesuche ist sein Forum, sondern im Gegenteil eine geradezu sinnliche Einladung zum Kochen «a casa» (wie auch sein Kochbuch mit 250 italienisch inspirierten Gerichten heisst, das 2019 zum «Swiss Gourmetbook des Jahres» gewählt wurde). Aber: Weshalb nennt sich der Küchen-Aficionado auch «Geschichtenerzähler»? Weil er weiss, dass etwa ein Rezept für gutes Brot oder schwarze Tortellini mit Oktopus – mit selbstverständlich selbst gemachtem Pastateig – eine gute Erzählung braucht, die man nachher en famille beim Essen ebenfalls kredenzen kann, auf dass es noch besser schmecke. Del Principe bietet appetitanregende Episoden, Rezeptvorschläge oder auch ganz konkrete Reise-Tipps für die Zeit nach der Pandemie. Wo etwa gibt es den besten französischen Käse, wie findet man die verführerischste Normandie-Butter? Denn gerade wenn man entschleunigen will, gilt: «Mehr ist mehr». Dass dies nichts mit einer Anhäufung von Materiellem zu tun hat, sondern schlichtweg mit der Freude an feinen Zutaten und eigener Kochkunst – auch diese Lektion vermittelt Claudio del Principe ebenso unangestrengt wie amüsant. Mille Grazie! 

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20.Dezember.2021 Taverna Romana 03

Taverna Romana im Sternen

Ein Kurzurlaub in Italien ist näher als gedacht – genauer gesagt in Hessigkofen.

Kalbstartar auf piemontesische Art mit Schwarzen Trüffeln, Garnelen auf Kürbiscremesuppe oder Spaghetti mit Venusmuscheln an Weissweinsauce – mediterrane Genüsse werden in der Taverna Romana im Gasthof Sternen im Solothurner Weiler mit viel Liebe und italienischer Gastlichkeit serviert. Mariana und Daniel Meola nehmen die Gäste mit auf eine Reise durch den Stiefel und wurden dafür mit 13 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Begleitet werden die Köstlichkeiten auf dem Teller von feinen Tropfen im Glas: Rot- und Weissweine aus sämtlichen Regionen Italiens, und wer vor lauter Begeisterung nicht mehr aufhören konnte zu speisen, kann aus 50 verschiedenen Grappa-Spezialitäten einen würdigen Abschluss wählen. 

tavernaromana​.ch

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