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Kulinarische Schlüsselerlebnisse mit französischen Zwischentönen.

45 Jahre lang kochte Seppi Kalberer im Restaurant Schlüssel in Mels. Das bescherte ihm 17 Gault-Millau-Punkte und einen Stern im Guide Michelin. 2019 gab er den Kochlöffel an seinen Sohn Roger Kalberer weiter und der Generationenwechsel ist mehr als gelungen. Seine Ausbildung absolvierte das junge Kochtalent bei Klaus Schatzmann im Fürstentum Liechtenstein, anschliessend folgten Wander- und Lernjahre bei Grössen wie Philippe Rochat und Andreas Caminada, bevor er zum heimatlichen Restaurant Schlüssel zurückkehrte. Roger Kalberer verbindet die klassische französische Küche mit einer neuen Leichtigkeit und Frische, stets verbunden mit dem heimischen Terroir. Auch die ausgeklügelten Saucen und Suppen, das Markenzeichen des Gourmetrestaurants, bekommen nun neue Akzente verliehen.

Bitte beachten Sie aufgrund der derzeitigen Situation die aktuellen Öffnungszeiten! 

schluesselmels​.ch

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21.August.2022 Scalotta Interieur 2

Scalottas Terroir

Scalottas Terroir steht wie kaum ein anderes Restaurant in der Schweiz für Nachhaltigkeit.

Die Philosophie des Chefs Hansjörg Ladurner ist einfach: In «Scalottas Terroir» kommt auf den Teller, was die alpine Umgebung, in der er arbeitet, zu bieten hat. Der Heidner Koch bezieht ausschliesslich Produkte von Landwirten, Metzgern und anderen Partnern, die er kennt und bei denen er sich über Qualität und Frische sicher sein kann. Darüber hinaus initiierte Ladurner 2019 das Projekt «BergAcker». Dabei handelt es sich um Ackerflächen, auf denen Getreide, Kartoffeln und Gemüse biologisch und umweltschonend (dort ziehen Pferde Pflüge über den Acker, statt dass er mit schweren Maschinen bearbeitet wird) angebaut werden, die dann wiederum Verwendung in herrlichen, kreativen Gerichten finden. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte wie «Zwei edle Bündner», eine Komposition bestehend aus marmoriertem Bündnerfleisch, Essigchriesi, Rohschinken vom Turopolje-Schwein und Birnenbrotbuchtel. Hinter dem unscheinbaren Namen «Wein & Brot» verbirgt sich eine Schaumsuppe aus dem Churer Sauvignon blanc «Goldrush», verfeinert mit Schüttelbrotperlen und Alpschnittlauchöl. Ähnlich kreative Desserts (Baum & Strauch: Joghurt, Heidelbeere, Arveneis, Merengue und Alpenrosenstaub), eine ansehnliche Auswahl regionaler Käsespezialitäten und diverse Schweizer sowie italienische Weine runden das nachhaltige Angebot ab.

scalottas​-terroir​.ch

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12.Juni.2023 American Bar Gütsch 03

Geschüttelt und gerührt

Die schönsten Bars der Schweiz, die besten Barkeeper und Highlights für Hobby-Mixologen.

Ein Drink in der Hand und die Atmosphäre einer gediegenen Cocktail-Bar oder einer luftigen Dachterrasse geniessen – es gibt kaum etwas Besseres, um den Tag ausklingen zu lassen. Wir stellen die schönsten Bars und Rooftop Bars der Schweiz vor, lassen zwei der besten Barkeeper zu Wort kommen und zeigen Ihnen schönes Zubehör für die Bar in Ihren vier Wänden. 

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04.September.2023 Trueffel 05

Trüffel, mon amour

Alles rund um den Trüffel

Schon für den Poeten Wilhelm Busch war es ganz natürlich, «Trüffeln» auf «Schnüffeln» zu reimen: In seinem berühmten Gedicht über den Heiligen Antonius von Padua wird dieser nämlich durch ein umherstreifendes Schwein auf die im Boden verborgenen Köstlichkeiten aufmerksam. Diese Faszination ist bis heute geblieben – und desgleichen der etwas frivole Kick. Ähnelt doch das von den Trüffelpilzen ausströmende Aroma den Sexualhormonen des Ebers, weshalb vor allem die weiblichen Tiere die besten Spürnasen besitzen. Ob wohl daher auch der Name «Glücksschwein» stammt? Immerhin gelten Trüffel als die edelsten und damit auch teuersten Pilze der Welt und erzielen deshalb auf dem Markt einen horrenden Preis von sechstausend Euro – pro Kilo, wohlgemerkt. 

Das mag auch damit zusammenhängen, dass ein Trüffel-Auffinden nahe dem Wurzelwerk von Waldbäumen mitunter geradezu akrobatische Fähigkeiten verlangt: Sind die Schweine, sobald sie auf die verlockenden Pilze gestossen sind, doch stets nur schwer davon abzuhalten, diese sofort aufzufressen – weshalb sie in just diesem Moment sofort einen Maiskolben ins Maul geschoben bekommen, als quasi rabiat-effizienteste Form des Menüwechsels. Dergleichen Anstrengungen sind bei gut trainierten «Trüffel-Hunden» nicht vonnöten, während bei den «Trüffel-Fliegen» darauf zu achten ist, dass aus deren in der Nähe der Trüffel gelegten Eiern keine Larven austreten – diese würden nämlich die Trüffel flugs verspeisen. Wie gut, dass es gleich mehrere Sorten Trüffel gibt, wobei fünf zur Spitzenklasse zählen: Weisse Alba- und Schwarze Périgord-Trüffel, Sommer- und Winter-Trüffel sowie China-Trüffel. Doch alle duften sie in einem unvergleichlichen Aroma und besitzen dazu die nicht zu unterschätzende Eigenschaft, antibakteriell, entzündungshemmend und sogar krebsbekämpfend zu wirken. Kein Wunder, dass damals der Hl. Antonius nicht gen Himmel, sondern auf den Waldboden geblickt hatte!

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