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Wenn am 6. Februar 2026 die Olympischen Winterspiele von Milano Cortina eröffnet werden, beginnt ein neues Kapitel olympischer Geschichte. Erstmals teilen sich mit Mailand und Cortina d’Ampezzo zwei gleichberechtigte Gastgeber die Hauptrolle. Zwischen Metropole und Dolomiten spannt sich eine Bühne, die bewusst neue Wege geht – geografisch weitläufig, kulturell vielfältig und klar auf Nachhaltigkeit und Nähe ausgerichtet.

Diese Idee prägt auch die Eröffnungszeremonie. Unter dem Konzept «Cerimonia Diffusa» findet sie zeitgleich an mehreren Orten statt: im San-Siro-Stadion in Mailand sowie in Cortina d’Ampezzo, Livigno und Predazzo. Modernste Übertragungstechnologien verweben die Schauplätze zu einer gemeinsamen Erzählung. Stadt und Berg, Tradition und Gegenwart, Kunst und Sport verschmelzen zu einem Auftakt, der weniger laut als wirkungsvoll sein will.

Das künstlerische Leitmotiv «Armonia» setzt auf Emotion statt Überwältigung. Musik, Design und Mode – mit einem bewussten Blick auf Mailand als internationale Kultur- und Kreativstadt – bilden den Rahmen. Auch das olympische Feuer folgt dem dezentralen Ansatz: Zwei Feuerschalen, eine in Mailand und eine in Cortina, stehen symbolisch für Einheit in der Distanz. Es ist eine Eröffnung mit Haltung – und ein Programm für Winterspiele, die sich neu definieren.

Rekorddelegation und grosse Ambitionen

In dieser besonderen Kulisse beginnt für die Schweizer Delegation ein olympisches Rennen voller Zuversicht, Tempo und grosser Ambitionen. Mit rund 175 Athletinnen und Athleten reist Swiss Olympic mit der grössten Winterdelegation der Geschichte nach Norditalien.

Im Ski Alpin richten sich die Erwartungen auf mehrere Disziplinen, in denen Technik, Präzision und taktisches Gespür entscheidend sein werden. Auf anspruchsvollen Strecken wie der Stelvio-Abfahrt der Herren in Bormio oder der Damenstrecke in Cortina d’Ampezzo treffen Erfahrung, Mut und konstante Leistung aufeinander. Entsprechend offen bleibt die Ausgangslage – auch wenn manchmal ein wenig Wettkampfglück dazugehört.

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International Olympic Committee ©
Abfahrt in Bormio

Eishockey als Medaillenchance – mit NHL-Power zurück im Turnier

Ein zusätzliches Ausrufezeichen setzt das olympische Eishockeyturnier. Mit der Rückkehr der NHL-Spieler erhält der Wettbewerb 2026 eine neue Dimension – und die Schweiz rückt so nahe an eine olympische Medaille heran wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

In einem kurzen Turnier, in dem Details entscheiden, könnte genau diese Mischung den Unterschied machen. Die Schweiz ist physisch stark, taktisch diszipliniert und auf allen Positionen konkurrenzfähig. Eine Medaille wäre keine Sensation, sondern das Resultat einer Entwicklung, die den Schweizer Eishockeysport konsequent nach vorne gebracht hat. Auch das Frauen-Team reist mit Selbstvertrauen an und will erneut um Edelmetall spielen.

Neue Disziplinen und Schweizer Stärken: Skibergsteigen und Freestyle

Neu im olympischen Programm ist das Skibergsteigen – und genau hier eröffnet sich der Schweiz eine zusätzliche Chance. Als eine der führenden Nationen gehören Schweizer Athletinnen und Athleten von Beginn weg zum erweiterten Favoritenkreis. Explosivität im Aufstieg, Technik in der Abfahrt und taktisches Gespür entscheiden über Sekunden – ein Profil, das perfekt zur Schweizer Schule passt. Auch im Ski Freestyle verspricht der Auftritt der helvetischen Teams grosses Spektakel. Kreativität, Mut und technische Brillanz treffen auf eine Bühne, die für explosive Läufe und grosse Momente gemacht ist.

Alle weiteren Sportarten wie Curling, Biathlon, Bob oder Skeleton runden das Bild ab. Ob Präzision auf dem Eis, Nervenstärke in der Loipe oder Geschwindigkeit im Eiskanal – überall warten Wettbewerbe, in denen Schweizer Farben eine Rolle spielen können.

In diesem Sinne: HOPP SCHWYZ!


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