Der künstlerische Blick auf uns und andere im Wandel der Zeit.
Blicke schaffen Brücken über Jahrhunderte. Ob der schmerzgetrübte Blick der «Lucretia» von Cornelis Bazelaere von 1530 oder Ferdinand Hodler, der sich 1917 selbst im Spiegel fixiert. Ob Federico Baroccis frühchristlicher Märtyrer oder Auguste Renoirs impressionistisch gemaltes Kleinkind. Oder auch Blicke in neuen Medien – in fotografischen Selbstinszenierungen von Manon und Urs Lüthi, die gesellschaftliche Rollenbilder paraphrasieren. Ebenso in Videos von Pipilotti Rist und Candice Breitz, die das zeitgenössische Körpergefühl hinterfragen. Für «Blicke aus der Zeit» schöpft das Kunstmuseum St. Gallen seit 27. März epochenübergreifend aus der eigenen Sammlung und verdeutlicht, wie Blicke uns heute noch in Geschichten hineinziehen, die teils ewig her sind.
St. Gallen – Kunstmuseum
27. März 2021 bis 24. April 2022
kunstmuseumsg.ch
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