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Die Schweizerin Karin Visth begeistert mit ihrer umfangreichen Wein-Kenntnis die Färöer-Inseln und Grönland.

Was verschlägt eine junge Schweizerin auf den dänischen Färöer-Inseln, ein karges, sturmumtostes Archipel hoch oben im Nordatlantik? Die Liebe zum Wein! Wer hätte das gedacht? Als Tochter einer Schweizerin und eines norwegischen Vaters hatte es Karin Visth schon frühzeitig immer wieder nach Skandinavien gezogen, dessen Küche sie erkundete. Was gab es da nicht alles zu entdecken an Fischsorten und anderem Meeresgetier, nicht zu vergessen all die Spezialitäten rund ums Lamm! Hier lernte sie nicht nur ihren Mann kennen, mit dem sie mittlerweile eine Tochter hat, sondern auch Chefkoch Poul Andrias Ziska. Mit ihm gemeinsam führt sie seit 2013 das Restaurant Koks und hat es zu dem Gourmet-Hotspot des hohen Nordens gemacht, der als einziger der Region überdies mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist.

Bleibt freilich die Frage, wie die dortigen Arbeitsbedingungen für eine Sommelière beschaffen sind. Selbstverständlich müssen die Weine importiert werden; in der Auswahl liegt die grosse Kunst. Was also passt am besten zu fermentiertem Dorsch oder fermentiertem Lammmagenfett, was zu Seeigeln und Pferdemuscheln? Ein Fumint aus Ungarn, ein samtig Roter von der Insel Teneriffa oder eine Köstlichkeit aus Madeira? Karin Visth, gut erkennbar an ihrem beeindruckenden braunen Haarschopf, weiss bestens Bescheid und macht es sich zur freudigen Pflicht, ihre Gäste ebenso charmant wie kenntnisreich zu beraten. Man könnte sagen: Schweizer Handwerks-Ethos trifft auf skandinavischen Sinn für´s Bodenständig-Elegante. 

Und weil all das so vortrefflich funktioniert, ist es auch für Karin Visth überhaupt kein Problem, quasi mit «Koks» und Familie in das noch abgelegenere Dörfchen Ilimanaq auf Grönland umzusiedeln, wo das Sterne-Restaurant eine luxuriöse temporäre Bleibe gefunden hat. Im Sommer 2022 und auch im Sommer des kommenden Jahres übersiedelte das Spitzenrestaurant in das kleine grönländische Dorf Ilimanaq. Nachdem sich der Baubeginn für die neue Heimat des Koks auf den Färöer-Inseln noch etwas verzögert, versorgen die Schwesternlokale Ræst und Roks die Färöer mit gewohnt grossartiger Küche und besten Weinen. Die lokale und internationale Gästeschar folgt Karin Visth und ihren Kollegen mit Sicherheit überall hin – nicht zuletzt im Grundvertrauen auf die vortrefflichen Weintipps von Nordeuropas berühmtester Sommelière.

koks​.fo

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02.März.2022 Banksy 01

Konzeptkunst, Graffiti und Performance

Kulturelle Highlights im März.

Den Anfang macht die noch bis 20. März laufende Ausstellung «Banksy – Building Castles in the Sky» in der Villa Ciani in Lugano. Satirische und kritische Schablonen-Graffiti sind das Markenzeichen des wohl bekanntesten und gleichzeitig mysteriösesten Graffiti-Künstlers unserer Zeit. Die imposante Sammlung vereint mehr als 100 Originalwerke und ‑objekte des britischen Künstlers Banksy, die einen Überblick über sein gesamtes zwanzigjähriges Schaffen geben. 

Banksy – Building Castles in the Sky
26.01.202220.03.2022
Villa Ciani – Lugano

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04.September.2022 Jacques Tati 02

Allô, allô, Hulot!

Eine Hommage an das Film-Genie Jacques Tati.

Sein feinsinniger Humor, die Gabe, Menschen ohne ein Wort zum Lachen zu bringen und die Absurdität der Realität auf einer Kinoleinwand auf den Punkt zu bringen, sind legendär. Jacques Tatischeff wie Jacques Tati eigentlich hiess, lieferte nicht nur einige der besten Beispiele für den Autorenfilm, sondern schaffte es mal auf tiefsinnige, mal auf amüsante Weise, Klassenunterschiede, Sitten sowie den Einfluss von Architektur und Technologie auf unser Leben und unseren Umgang miteinander in poetische Filmbilder zu packen. Dabei gelang es ihm – ob als unbeholfener Monsieur Hulot oder glückloser Postbote Francois – das auszudrücken, was wir wohl alle immer wieder empfinden: die Überforderung in der täglichen Auseinandersetzung mit einer modernen, schnellen Gesellschaft. Tati selbst sagte einmal: «Ich will, dass der Film erst anfängt, wenn man das Kino verlässt.» Herausgeberin Alison Castle widmet dem Grossmeister der Tragikomödie nun die Hommage, die ihm gebührt. Das Werk besteht aus fünf Bänden mit folgenden Themenschwerpunkten: 

  • Band 1 | Tati Shoots| Stills aus allen sechs Spielfilmen 
  • Band 2 | Tati Writes | Sämtliche Dreh- und Skizzenbücher inkl. der beiden nicht realisierten Filme 
  • Band 3 | Tati Works | Ein umfassender Überblick über Tatis Leben und Arbeit 
  • Band 4 | Tati Explores | Essays zu den wichtigen Themen seiner Filme 
  • Band 5 | Tati Speaks | Zitate, Interviews und bislang unveröffentlichte Erinnerungen Tatis 

Ein Muss für alle Tati-Fans!

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19.November.2021 Buchbinder 02

Tasten-Zeit

Der international erfolgreiche Starpianist Rudolf Buchbinder spielt auch in diesen Zeiten gross auf.

Dass die magische Anziehungskraft von Musik real existiert, beweist die beeindruckende Karriere von Rudolf Buchbinder. Ein eigentlich für den Bruder gemietetes Klavier zog den damals Fünfjährigen derart in seinen Bann, dass er aus dem Stand heraus die Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule absolvierte und als Jüngster auch bestand. Ohne Unterricht und Notenkenntnisse. Mit elf Jahren folgte die Meisterklasse, der Rest ist Musikgeschichte. Aus einfachen Verhältnissen schaffte der Ausnahme-Pianist von Wien aus den Sprung auf die internationalen Bühnen dieser Welt. Von Tokio bis New York führten ihn seine Konzerttouren, der Wiener Musikverein ist fast so etwas wie sein zweites Zuhause geworden. Als künstlerischer Leiter verleiht er dem Grafenegg Festival eine ganz besondere Note. Auch in dieser Saison, in der im Wolkenturm unter geänderten Umständen, aber nicht weniger eindrucksvoll, aufgespielt wurde. Kein Komponist begleitet ihn dabei so intensiv wie Ludwig van Beethoven, und keines seiner Werke ist Buchbinder so sehr zum Lebensleitmotiv geworden wie dessen Diabelli-Variationen. Kein Wunder also, dass er den grossen Komponisten im Jubiläumsjahr 2020 mit dem Projekt Diabelli ehrte. «Vor 60 Jahren schenkte mein Klavierlehrer Bruno Seidlhofer mir, seinem jüngsten Schüler an der Wiener Musikakademie, die Noten. Seither begleitet mich Beethovens letzter Walzer», verrät Rudolf Buchbinder. Was sonst noch auf seinem Kulturkalender steht, lesen Sie hier.

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