Jedes Jahr zeichnet der Restaurantführer GaultMillau junge Talente aus, die die Schweizer Gastronomie mit neuen Ideen und frischem Stil prägen. Die «Aufsteiger des Jahres» stehen für eine Generation von Köchinnen und Köchen, die klassische Techniken mit internationalen Einflüssen verbinden und dabei eine klare eigene Handschrift entwickeln.
Für 2026 rückt GaultMillau gleich vier Namen ins Rampenlicht – Persönlichkeiten, die innert kurzer Zeit grosse Aufmerksamkeit in der Schweizer Restaurantszene erlangt haben.
Reto Brändli – Comeback im Tessin
Reto Brändli feiert im «Ecco» im Giardino Ascona ein eindrucksvolles Comeback. Nach Stationen in St. Moritz und Berlin kehrte der Schwyzer in die Schweiz zurück und knüpfte nahtlos an frühere Erfolge an. Seine Küche setzt stärker auf aromatische Intensität und kraftvolle Geschmäcker. Das Konzept kommt an – und bringt dem Restaurant auf Anhieb 18 GaultMillau-Punkte ein.
Marcel Koolen – neue Ruhe in Vals
Im «7132 Silver» im 7132 Hotel in Vals hat Marcel Koolen eine anspruchsvolle Aufgabe übernommen: die Nachfolge prominenter Vorgänger. Nach einer intensiven persönlichen und kulinarischen Entwicklung präsentiert der niederländische Chef heute ein Menü, das zugleich eigenständig und überraschend wirkt. Sein Stil ist persönlicher geworden – und wird ebenfalls mit 18 Punkten ausgezeichnet.
Armel Bedouet – Aufsteiger der Romandie
In der Westschweiz sorgt Armel Bedouet im «L’Aparté» in Genf für Aufsehen. Der französische Küchenchef arbeitet mit einem Team von rund fünfzehn Köchen und kombiniert fein abgestimmte Gemüsegerichte mit erstklassigen Meeresprodukten. Ein Fischer aus der Bretagne liefert eigens täglich frischen Fisch und Krustentiere – eine Grundlage für eine Küche, die ebenfalls mit 18 Punkten gewürdigt wird.
Dario Moresco – italienische Moderne in Zürich
Der vierte im Quartett ist Dario Moresco, der im Restaurant «Orsini» im Mandarin Oriental Savoy Zürich für Furore sorgt. In kurzer Zeit hat er bewiesen, dass sich die italienische Küche auch in einer anspruchsvollen Fine-Dining-Stadt wie Zürich neu interpretieren lässt. Seine moderne, präzise Küche wird mit 17 Punkten bewertet – und macht ihn zu einem der spannendsten jungen Köche der Szene.
Eine neue Dynamik in der Schweizer Küche
Die vier «Aufsteiger des Jahres» stehen exemplarisch für eine Generation von Köchen, die internationale Erfahrung mit regionaler Produktkultur verbindet. Ob im Tessin, in Graubünden, Genf oder Zürich – die Schweizer Gastronomie entwickelt sich dynamisch weiter und zeigt, wie vielfältig Fine Dining heute sein kann.
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