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Das Schaffen von Grossmeister David Hockney im Kunstmuseum Luzern.

Immer in Bewegung und sich immer wieder neu erfinden. Das scheinen die Prinzipien von David Hockney zu sein, einer der berühmtesten lebenden Künstler Grossbritanniens. Der 1937 geborene Maler wusste schon früh, dass die Kunst seine Berufung ist und studierte nach dem Art College in seiner Heimatstadt Bradford an der Royal Academy of Arts in London. Für Hockney ist Liebe der Ursprung aller Kreativität und Kunst. So verwundert es nicht, dass neben seiner Mutter Laura und seiner Muse Celia Birtwell oftmals Liebhaber oder Lebenspartner wie Peter Schlesinger Modell für seine Bilder stehen. Auch seinen geliebten, ihn stets begleitenden Dackeln begegnet man oftmals. Sein Stil geht von naturalistisch bis abstrakt und ist doch immer ganz Hockney. Die Retrospektive im Kunstmuseum Luzern ist die erste umfassende Ausstellung von David Hockneys Werk in der Schweiz und präsentiert noch bis Ende Oktober 2022 Arbeiten von 1954 bis 2018. Ein absolutes Highlight: das monumentale Landschaftsbild «Bigger Trees Near Warter Or /​Ou Peinture Sur Le Motif Pour Le Nouvel Age Post-Photographique», das aus 50 Leinwänden besteht und über zwölf Meter misst. 

Kunstmuseum Luzern
David Hockney
Bis 30. Oktober 2022
hockney2022​.ch

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31.Oktober.2022 Oodi 01

Wohnzimmer der Stadt

Weltweit lässt sich erkennen: Moderne Bibliotheken liegen im Trend.

Fast modisch sieht er aus, der sandgelbe, gestreckte Baukörper der neuen Oodi Bibliothek im Herzen Helsinkis: Organische Schichten aus Holz, Glas und Stahl erinnern an mehrlagige Säume eines Kleides. Weiche Wellen umspülen Grüppchen junger Finnen und türmen sich wie ein schützender Überhang über dem verglasten Eingang auf. Im dritten Geschoss verschmilzt ein milchig weisses Dach zum intimen Zelt-Look. Dass die AA Architects in bester Nachbarschaft zum Kiasma Museum, der Finlandia Halle und gegenüber des finnischen Parlaments weit mehr geschaffen haben als bloss eine neue Städtische Bibliothek, spürt man hier auf Anhieb. Dezidiert «non commercial» ist die neue Architekturikone im kulturellen Gravitationszentrum Helsinkis, eher ein Werkzeugkasten für Kreativität. In aller Ruhe Bücher durchforsten? Das kann man hier auch, unter anderem. Doch vor allem erinnern die drei ganz unterschiedlich gestalteten Ebenen des Oodi an die nonterritoriale Organisation moderner Büros, in denen Zonen für konzentrierten Rückzug und solche für soziales Miteinander abwechseln. So überrascht es auch nicht, dass Skandinaviens spannendste Flagship-Library eine Gemeinschafts-Küche aufweist, entspannte Sitzstufen, die zum Plaudern einladen, ferner Workshop-Räume für Audio-Technologien, den Kinosaal Regina, eine eigene Zone für Pop-up-Events, Säle für Performances oder Lectures und und und. In Summe lotet dieses vielfältige Angebot neue Sichtweisen auf den Gebäudetypus der Bibliothek aus. Oodi will User mit Kenntnissen versorgen, neue Fähigkeiten vermitteln, ein Ort des Lernens, Arbeitens und Entspannens sein – so charakterisieren die Planer diese Bibliothek. Weil sie in Finnland steht, dem demokratischen Musterschüler mit den guten PISA-Noten und eifrige Bücherleser-Nation überdies, wurde die Bevölkerung bereits vor der Planung dazu angeregt, eigene Wünsche einzubringen. Das beschert Oodi nun Gaming Rooms, Studios für Musik‑, Foto- und Videoaufnahmen. Und hinter einer versteckten, kleinen Tür in einem Bücherregal ganz am Nordende des dritten Geschosses einen kuscheligen, orangefarbenen, gut gepolsterten Geheimraum für kluge Kinder. Wie ein Lese-Nest sieht er aus. 

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26.April.2021 Biennale 02

Architektur in Venedig

Die Lagunenstadt ist Bühne für die aktuellen Fragen der Architekturwelt.

Wie werden wir in Zukunft zusammenleben? Dieser Frage widmet sich die Architektur Biennale Venedig ab 22. Mai 2021. Das wichtigste Festival seiner Art weltweit verschob die 17. Ausgabe von 2020 auf dieses Jahr. Nun werden mehr als 100 Teilnehmer sich mit der Frage auseinandersetzen, welche spannenden Tendenzen und Veränderungen es in Sachen Lebensraum und Koexistenz gibt. Ist die Dichte der Stadt erstrebenswert? Wie adaptiv sind unsere aktuellen Wohnformen? Der Schweizer Beitrag wird vom Architektenteam Mounir Ayoub und Vanessa Lacaille vom Genfer Laboratoire d’architecture sowie von Fabrice Aragno und Pierre Szczepski realisiert und trägt den Titel «Oræ – Experiences on the Swiss Border». Das äusserst aktuelle Thema «Grenze» wird als räumliches Phänomen untersucht. Es wird die Frage nach der konkreten Wahrnehmung der Schweizer Grenze durch die Menschen, die an ihr und in ihrer Nähe leben, gestellt. Die berühmte Kunstbiennale wurde ihrerseits von 2021 auf 2022 verschoben.

Venedig (IT) – Architektur Biennale 
22. Mai bis 21. November 2021
labiennale​.org

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11.Januar.2023 Winnie Pooh

Mitten im Hundert-Morgen-Wald

Am 18. Januar ist Winnie Puuh-Tag – Spannende Fakten über den wohl berühmtesten kleinen Bären der Welt.

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