Athen hat ein neues Luxushotel – und gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte zurückgewonnen. Vor Kurzem eröffnete mit dem Conrad Athens The Ilisian eines der spannendsten Hotelprojekte Europas: Dort, wo über Jahrzehnte das legendäre Hilton Athens stand, wurde ein Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt umfassend neu interpretiert. Das Debüt der Marke Conrad in Griechenland verbindet internationales Hoteldesign mit der kulturellen Identität Athens – und macht aus einem ikonischen Gebäude ein modernes Stadtresort.
Im Herzen des Stadtteils Ilisia gelegen, umfasst das neue Haus 278 Zimmer und Suiten, darunter einige der grosszügigsten Unterkünfte der Stadt. Viele verfügen über Balkone mit Blick auf die Akropolis oder den Saronischen Golf. Besonders spektakulär: das noch in diesem Jahr eröffnende Omega Penthouse mit privatem Pool und Panoramablick über Stadt und Meer.
Architektonisch bleibt das Hotel eng mit seiner Geschichte verbunden. Die markante Marmorfassade des griechischen Künstlers Yannis Moralis, seit Jahrzehnten Teil des Stadtbilds, wurde bewahrt und inszeniert sich nachts durch eine Lichtinstallation der Emmy-prämierten Designerin Eleftheria Deko neu. Im Inneren interpretierte das New Yorker Studio AvroKO die modernistische Blütezeit Athens zeitgemäss – mit Mid-Century-Referenzen, Kunstwerken und eigens gefertigten Möbelstücken lokaler Ateliers.
Auch kulinarisch will das Conrad neue Massstäbe setzen. Gleich mehrere Restaurants und Bars prägen das Haus, darunter das Byzantino, das als erste Grande Brasserie Athens französische und griechische Klassiker verbindet. Dazu kommen das japanische Onuki, die Athenian Lounge und später die Rückkehr der legendären Galaxy Bar, die viele Athener bereits als eine der schönsten Rooftop-Adressen der Stadt kennen.
Ergänzt wird das Angebot durch ein grosszügiges Wellnesskonzept mit Athens grösster Aussenpoolanlage, Spa, Fitnessbereichen und einem privaten Members Club. Bemerkenswert ist jedoch vor allem die Idee hinter dem Projekt: Das Conrad Athens The Ilisian versteht sich weniger als klassisches Hotel denn als neuer urbaner Treffpunkt – offen für Gäste ebenso wie für Athener. Ein Haus, das die Geschichte eines Ortes respektiert und gleichzeitig zeigt, wie modernes Stadtreisen heute aussehen kann.
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