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Mitte August lockt das Älplerfest auf der Triftalp mit Jodelmesse, gelebtem Brauchtum und einer Atmosphäre, die tief in die alpine Kultur der Schweiz eintauchen lässt.

Eingebettet in die wilde, hochalpine Gletscherwelt des Saastals und umgeben von stolzen Viertausendern wie der Allalingruppe, fühlt man sich auf der Triftalp dem Himmel ein Stück näher. Hier oben hat die Natur mit vollen Händen ausgeschenkt: Urchige Lärchen, knorrige Arven und ein dichter Bergwald wie aus einer Sagenwelt – all das macht diesen Ort zu einem Kraftplatz. Die Triftalp selbst, dem heiligen Antonius geweiht, wirkt wie einem alten Alpenroman entsprungen. Wer hier ankommt, spürt schnell eine besondere Ruhe – ganz unabhängig davon, welchem Glauben man angehört.

Aelplerfest Triftalm 2
Saastal Tourismus AG ©

Wenn gelebte Tradition auf echte Gastfreundschaft trifft

Richtig lebendig wird die Alp jeweils am 15. August – zu Mariä Himmelfahrt – wenn das traditionelle Älplerfest gefeiert wird. Dann strömen Gäste aus nah und fern herbei, um sich inmitten der Natur vom bunten Festprogramm verzaubern zu lassen.

Herzstück des Anlasses ist die Jodelmesse bei der Kapelle, dieses Jahr musikalisch begleitet vom Jodlerklub Gletscherecho aus Saas-Fee. Wer mag, lässt sich danach im Gras nieder, blickt auf die schneebedeckten Gipfel – und geniesst einen feinen Walliser Tropfen oder ein selbst gebackenes Stück Nussgipfel vom Feststand.

Ein besonderes Highlight ist jeweils die Krönung der Alpköniginnen – der stärksten Ringkuh und der produktivsten Milchkuh der Saison. Mit kunstvoll geschmückten Stirnbändern werden sie von ihren stolzen Besitzerinnen und Besitzern vorgestellt. Und wer sich fragt, was eine «Milchkönigin» leisten muss: Rund 900 Liter bringt sie über die Alpsaison zusammen – eine beachtliche Leistung, die hier mit Respekt und Applaus gewürdigt wird.

Aelplerfest Triftalp 2019 28
Saastal Tourismus AG ©

Ein Tag für alle Sinne – und für die Seele

Das Älplerfest ist längst mehr als ein lokaler Brauch. Es ist ein fröhliches Wiedersehen für Einheimische, eine Entdeckungsreise für Gäste und ein echtes Stück gelebte Schweiz. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb sich so mancher Städter den 15. August Jahr für Jahr rot im Kalender anstreicht – Spiritualität hin oder her.


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