teilen via

Wenn am 15. Mai 2026 kurz nach 16 Uhr die ersten Pucks übers Eis fliegen, beginnt mehr als nur ein Turnier. Die 2026 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft wird zur Bühne für ein Land, das den Sport lebt – intensiv, leidenschaftlich und mit wachsender internationaler Strahlkraft. Mit Zürich und Fribourg als Host Cities setzen die Verantwortlichen bewusst auf ein kompaktes Zwei-Städte-Konzept. Kurze Wege, eine dichte Atmosphäre und maximale Nähe zum Geschehen machen die WM zu einem Erlebnis – fast wie ein Festival auf zwei grossen Bühnen. Zwischen Heimvorteil, Erwartungsdruck und neuer Euphorie. Die Schweiz ist bereit für ihr grosses Turnier.

Was für ein Moment für die Geschichtsbücher: 46 Jahre nach dem Aufstieg in die Nationalliga A hat der HC Fribourg-Gottéron am 30. April 2026 erstmals den Schweizer Meistertitel gewonnen – nach einem nervenaufreibenden siebten Finalspiel und einer Overtime, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Dieser Triumph ist jedoch weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Er wirkt wie ein Befreiungsschlag für einen der traditionsreichsten Eishockey-Standorte der Schweiz – und setzt genau zum richtigen Zeitpunkt ein Signal. Wenn eine Host City von einer solchen Erfolgswelle getragen wird, überträgt sich die Energie unweigerlich auf das Turnier – die kollektive Begeisterung ist schon jetzt über sämtliche Kantonsgrenzen hinweg spürbar. 

Die Schweiz greift an

Sportlich richtet sich der Fokus klar auf das Heimteam. Die Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zur festen Grösse im Welt-Eishockey entwickelt. Mehrere Finalteilnahmen haben gezeigt: Der ganz grosse Wurf ist keine Utopie mehr. Mit Captain Roman Josi (Nashville Predators) sowie den Stürmern Nico Hischier (New Jersey Devils), Timo Meier (New Jersey Devils), Nino Niederreiter (Winnipeg Jets) und Pius Suter (St. Louis Blues) trifft internationale Klasse auf die starke Basis der heimischen Liga. Gerade die Integration von Spielern des frisch gekrönten Schweizer Meisters und des Playoff-Finalisten HC Davos verleihen dem Kader zusätzliche Energie. Und so könnte der Heimvorteil zum entscheidenden Faktor werden. Die Nähe zu den Fans, die Intensität in den Arenen – all das kann Spiele kippen. Gleichzeitig ist ein gewisser Druck spürbar, denn eine ganze Nation hofft auf Edelmetall.

Favoriten und Herausforderer

Eine Konstante bleibt: Der Weg zum Titel führt auch 2026 über die etablierten Topnationen. Kanada bringt traditionell enorme individuelle Klasse und offensive Wucht aufs Eis. Schweden und Finnland stehen für taktische Disziplin und Konstanz, während die USA auf Tempo, Dynamik und Kreativität setzen. Und dann sind da noch die klassischen «Dark Horses». Teams wie Tschechien oder Deutschland sind mit ihrem cleveren Spiel immer für eine Überraschung gut. 

«Cooly» ist zurück!

Auch abseits des Eises kommt es zu einem Wiedersehen: «Cooly» feiert sein Comeback! Bereits bei der 2009 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft avancierte das Maskottchen zum Publikumsliebling – und steht seither für die spielerische, emotionale Seite des Sports. Auch 2026 dürfte «Cooly» wieder für Begegnungen, Lächeln und genau jene Momente sorgen, die ein Turnier unvergesslich machen. 

Public Viewing: die WM als landesweites Erlebnis

Das grosse Eishockeyfest endet jedoch keinesfalls an den Stadiontoren. In Zürich und Fribourg laden die beiden Offiziellen Fanzonen mit freiem Eintritt dazu ein, die WM auch abseits der Spiele hautnah zu erleben. In Zürich führt der «Walk of Legends» direkt zur Offiziellen Fan-Zone neben der Swiss Life Arena, in Fribourg verbindet ein ausgeschilderter Fan-Walk das Stadtzentrum mit dem Geschehen in der BCF Arena. Grossleinwände, Kulinarik und ein vielseitiges Rahmenprogramm machen das Zuschauen zum Gemeinschaftserlebnis. Ob in offiziellen Fan-Zonen, Bars oder Pop-up Locations: Irgendwo läuft immer ein Spiel – und meist gleich mit der passenden Portion Emotion. Die Bühne ist bereit – und die Schweiz ist mehr als bereit, sie zum Beben zu bringen. 

HOPP SCHWYZ!

Wann: 15. bis 31. Mai 2026
IIHF Eishockey WM 2026


Nichts mehr verpassen – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.