Von Fruchtpüree bis hin zu Hard Seltzer – Wasser ist heute alles andere als langweilig.
Wasser ist das älteste Heilmittel der Welt. Schon Hippokrates hat seine positive Auswirkung auf die Gesundheit erkannt. Wer täglich bis zu zwei Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, fördert die Konzentration, fühlt sich fitter und motivierter, beugt Kopfschmerzen vor, unterstützt Verdauung und Stoffwechsel, sorgt für pralle, aufgefüllte Haut und kann Krankheiten besser abwehren und bekämpfen. Idealerweise sollte der Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich mit Wasser und ungesüsstem Tee gedeckt werden. Pures Wasser kann allerdings schnell langweilig werden und der Griff zu gesüssten Getränken wie Limonade ist verlockend. Dass Wasser heutzutage allerdings alles andere als geschmacklos und langweilig sein muss, beweisen innovative, neue Getränkekonzepte – sowohl alkoholisch als auch alkoholfrei.
Air up – Geschmack durch Duft
Das Münchner Start-up «air up» möchte Menschen, die Softdrinks bevorzugen, für die Vielseitigkeit von Wasser begeistern. Und so funktioniert das Ganze: Beim Trinken aus der «air up»-Flasche wird dem eingefüllten Wasser Luft beigemischt, die mit verschiedenen natürlichen Aromen angereichert ist. Dazu dient ein Duft-Pod auf dem Strohhalm, der verschiedene Gerüche verströmt. Das Luftgemisch steigt nun im Rachenraum zum Riechzentrum auf und wird vom Gehirn als Geschmack wahrgenommen, denn 80 % des empfundenen Geschmacks entstehen durch Gerüche. Die Nase macht also quasi alles, wovon die Zunge noch lange sprechen wird.
Birkenwasser – die gesunde Limo-Alternative
Birkenwasser gilt seit Jahrhunderten als Naturheilmittel mit vielfältiger Wirkung. Schon die Germanen wussten den Saft aus dem Birkenstamm, gerade nach einem langen Winter, besonders zu schätzen. Auch heutzutage liegt das Naturheilmittel wieder im Trend, denn der Saft kommt gänzlich ohne Zucker oder andere Zusatzstoffe aus und ist darüber hinaus auch noch unheimlich gesund – es wirkt nicht nur entschlackend und entzündungshemmend, sondern regt auch die Verdauung an und stärkt das Immunsystem.
Waterdrop – kleiner Würfel, grosse Wirkung
Waterdrop verfeinert Wasser mit Frucht- und Pflanzenextrakten. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die kleinen Würfel sind je für ein 0,25-Liter-Glas ausgerichtet und funktionieren wie Brausetabletten. Laut Hersteller wird das Wasser dabei nicht nur mit Geschmack, sondern auch mit essenziellen Vitaminen angereichert. Je nach Stimmung gibt es unterschiedliche Sorten. Auch hier ist kein Zucker zugesetzt, wodurch ein Waterdrop nur vier Kalorien enthält. Ein weiterer Vorteil: Obwohl die Portionen einzeln verpackt sind, verbrauchen sie deutlich weniger Plastik als herkömmlich abgefüllte Getränke.
Ionisiertes Wasser – Mythos oder Heilmittel
Während die einen auf das Trinken von Osmosewasser schwören, das chemisch gesehen einer Säure gleicht, schwören andere auf ionisiertes oder «basisches» Wasser als Gesundheitsmittel. Denn es soll Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Gicht und Arthrose deutlich verbessern oder sogar heilen. Die Erklärung dafür lautet, dass ionisiertes Wasser basisch wirke, und deshalb das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wiederherstellt. Eine generelle «Übersäuerung» des Körpers ist medizinisch gesehen allerdings nur wenig plausibel, da er über eine ausreichende Fähigkeit verfügt, das Gleichgewicht selbst zu erhalten. Basisches Wasser kann – täglich in kleinen Mengen getrunken und als Kur verwendet – positive gesundheitliche Auswirkungen haben. Vom Dauerkonsum und als alleinige Wasserquelle ist nach derzeitigem Forschungsstand jedoch abzuraten.
eau&moi – Fruchtpüree ganz natürlich
Früchte, Kräuter, Gewürze – das ist alles, was in die kleinen Päckchen von eau&moi, einem Schweizer Original, hineinkommt. Künstlich Zusätze und Zucker müssen draussen bleiben. Das Fruchtpüree, das es mit und ohne Fruchtstückchen gibt, wird einfach frischem Hahnenwasser hinzugefügt und sorgt für einen feinen Fruchtgeschmack, weniger Plastikflaschen und macht den Verzicht auf Süssgetränke einfacher. Die Sorten sorgen mit Namen wie «Summer Breeze» mit Apfel, Birne, Ingwer und Zitronenmyrte oder «Yellow Booster» mit Mango, Yuzu und Kurkuma für gute Laune im Glas.
Hard Seltzer – das Trendgetränk
Hard Seltzer lässt sich wohl am ehesten mit «hartem Sprudel» übersetzen. Per Definition bestehen die Getränke aus Mineralwasser, Alkohol und manchmal zugesetztem Fruchtgeschmack. Ursprünglich wurden Hard Seltzer wie Bier gebraut, nur ohne Hopfen und Malz. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Produkte, bei denen Alkohol auf Wein- oder Destillatbasis mit Mineral- oder Sodawasser bis auf wenige Volumenprozent verdünnt werden. Der Vorteil an diesem Trendgetränk aus den USA: Mit 7 bis 30 Kilokalorien je 100 Milliliter zählen Hard Seltzer zu den leichtesten alkoholischen Getränken überhaupt. Zum Vergleich: Ein herkömmliches Bier hat 43 Kalorien pro 100 Milliliter, ein Gin Tonic 73 und ein Cuba Libre im Schnitt sogar 96 Kilokalorien. Die Getränke sind darüber hinaus glutenfrei, haben kaum Kohlenhydrate und wenig Alkohol, was den Trend zum gesteigerten Körperbewusstsein aufgreift.
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