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Glastonbury und die Legenden von Avalon.

Die Grafschaft Somerset in Südwest-England lockt mit einer lieblichen Hügellandschaft und typisch englischen Dörfern. Mitten in dieser Idylle fand 1970 ein kleines Musikfestival auf der Farm des Milchbauern Michael Eavis in Glastonbury statt. Für ein Pfund Eintritt konnten Besucher damals Musiker wie Marc Bolan und Al Stewart sehen und kostenlos Milch vom Bauernhof trinken.

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Andrew Allcock ©

Das war der Startschuss für das legendäre​«Glastonbury Festival», das seither jedes Jahr stattfindet – und heute eines der weltweit grössten Open-Air-Musikfestivals ist. Liebevoll wird das Festival auch als​«englisches Woodstock» bezeichnet. Die Acts, die auf der Bühne stehen, sind extrem unterschiedlich. Denn anders als bei vielen anderen Festivals gibt es keine Beschränkung auf bestimmte Musikrichtungen. Sobald der Ticketverkauf geöffnet wird, sind die Eintrittskarten binnen weniger Stunden ausverkauft. Die gute Nachricht: Im Frühling 2024 gibt es einen Re-Sale, bei dem zurückgegebene Tickets erneut verkauft werden.

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Matt Cardy ©

Auf der Suche nach Excalibur

Bleibt nach dem dreitägigen Event noch Zeit, lohnt sich eine Reise in die Geschichte von Glastonbury. Diese reicht weit zurück: Wer will, begibt sich auf die Spuren von König Arthur. König Heinrich II. war bereits im 12. Jahrhundert davon überzeugt, in Glastonbury das Grab von König Arthur gefunden zu haben. Er sah in der Stadt das sagenumwobene Avalon.

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